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Udo Baer „Schuldgefühle und innerer Frieden“ #openbooks-frankfurt

Den einen Beitrag, den ich heute hörte im Rahmen der Openbooks-Frankfurt war:

Mit dem Beltz-Verlag Udo Baer „Schuldgefühle und innerer Frieden

Schuldgefühle kennt jeder Mensch. Aber woher kommen sie und wie kann man mit ihnen leben lernen? Der erfahrene Therapeut zeigt Wege auf, wie wir uns von den dunklen Schatten befreien können.

Es ging um Schuldgefühle von Opfern von Gewalt genauso wie durch Krieg traumatisierte Menschen oder auch Kinder.
Es gibt die Menschen, die Schuldgefühle haben ohne Schuld zu haben und solche, die Schuld haben und keine Schuldgefühle. Und natürlich die, die unter der Schuld leiden, die sie zu tragen haben.

Menschen, die wirklich schuldig geworden sind empfiehlt er:

1. sich die Schuld einzugestehen (wird möglichst vermieden)

2. es mit jemandem zu besprechen, dem man wirklich vertraut

3. tätiges Entschulden (also etwas tun in der Gesellschaft zur Wiedergutmachung)

Für Opfer von Gewalt, die immer bei sich die Schuld suchen- wohl aufgrund der erlebten Hilflosigkeit und Ohnmacht, ist es ganz wichtig anerkannt zu werden, Trost zu bekommen und parteiischen Beistand. Besonders wichtig ist es Kindern zu sagen: Du bist nicht schuld.

Die Traumatisierungen werden am sichersten an die Kinder weitergegeben, wenn man schweigt. Ein Schritt ist sicher zu sehen, ist es meine Schuld, sind es meinen Schuldgefühle oder die meiner Eltern,…und sich in Distanz zu begeben.
Es ist wichtig, das gesellschaftlich eingestanden wird, wenn Katastrophen geschehen, dass Mist gelaufen ist. Das Rausreden belastet die Opfer und deren Angehörigen unendlich.

Und ich muss noch einmal weiterdenken. Denn auch die muslimische Welt hat diese Schuldgefühle, die ich so gerne dem Christentum anhänge. Dieses Konstrukt der Schuld muss also älter sein.

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Radioaktive Munition der Nato verseucht Libyen

Neben der Sorge, dass dieser Umsturz eben keine Revolution ist, sondern ein im Kämmerchen ausgemachter Beginn eines was auch immer Regimes, kommt nun noch die Gewissheit dazu, dass die Tiere und die Menschen vorsätzlich verstrahlt werden durch die Nato:

Hallo Wedernoch,
die NATO verwendet abgereichertes Uran als STANDARDMUNITION. Selbstverständlich ist dies auch in Libyen der Fall. Jeder Tomahawk-Marschflugkörper enthält zur Flugstabilisierung in den Flügeln 3 kg DU, bei Bunkerbrechenden Tomakawks 400 kg DU. Über tausend Tomahawks wurden auf Libyen abgefeuert. Außerdem wurden auf Fotos Panzer mit kleine Einschußlöchern und abgesprengtem Panzerturm gesehen was typisch für DU-Explosionen ist! Die a-10 Kampfjets der USA, die ebenfalls zur Panzer- und Infanteriebekämpfung zum Einsatz kamen verschießen kleinkalibrige Uranmunition in gewaltiger Stückzahl… man muss für Libyen vom Schlimmsten in Punkto Uranverseuchung ausgehen!
Deine Frage muss leider klar mit Ja beantwortet werden – auch wenn die NATO den Einsatz offiziell nie zugeben wird.
Solidarische Grüsse

Friedensaktivis

Dies ist nicht die erste Information für mich in Bezug auf Libyen, deshalb fragte ich immer weiter.
Jede/r der kann sollte sich überlegen, ob er noch nach Afghanistan, Irak, Ex-Jugoslawien…reisen möchte. Und das Zeug bleibt ja nicht dort, sondern verteilt sich.
Und natürlich geht es darum, den Völkern zu helfen diesen Wahnsinn zu stoppen, an dem auch Deutschland wieder mächtig verdient.
Die Menschen und Tiere tun mir einfach leid. Verkrüppelter Nachwuchs, lebenslange=lebenskurze Beschwerden, keine Hoffnung und nur Ohnmacht und Wut.
Warum tun diese Soldaten das????

Quellen (frei und auf die Schnelle verfügbar):
Wikipedia – Uranmunition
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,113797,00.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/a-111177.html
http://www.tagesspiegel.de/politik/uran-munition-fuer-die-nato-sind-die-plutonium-spuren-unbedeutend/195254.html
Literatur fällt mir jetzt auf die Schnelle nur Tom Clancy ein, er hat das in verschiedenen Bücher beschrieben (Im Zeichen des Drachen z.B.)

Ölverschmutzung im Nigerdelta #Shell

cc by Jenn Farr by flickr

Muss es denn schon wieder sein, dass man gegen die Firma Shell hier im Westen aufruft? Ich mag ja so eine Bloßstellung nicht, doch da immer noch nichts(viel zu wenig=nichts) getan wird um das Leben der Menschen in ihrem!!! Land zu verbessern, möchte ich mich dem Protest gegen Shell anschließen und hier mit paar Links die Möglichkeit geben, sich einen Eindruck zu verschaffen. Bilder , Geschichte , Hintergrund und die dankenswerte Aktion von Amnesty International bieten dazu Material.

Wer sich engagieren möchte kann dies unter anderem mit dieser Postkartenaktion tun. POSTKARTE «CLEAN UP THE NIGER DELTA»

Ja, ich bin dafür, dass Großfirmen eine Verantwortung zu tragen haben für die gesamten Auswirkungen ihres Unternehmens.

Uranmunition – verstrahlt in alle Ewigkeit

Zu diesem Thema habe ich ja schon einmal Links gesammelt.

Der neueste Blogartikel zu diesem Thema von Denkbonus (ergänzt 2012)

Nun habe ich aus aktuellem Anlass neu gesucht und aus Frankfurt  die AG-Friedensforschung mit einer guten Sammlung an Artikeln dazu gefunden:

DU-Geschosse – Waffen mit abgereichertem Uran

Nun kommt noch der Artikel mit allen Links von der AG-Friedensforschung zu Libyen. Er ist gut zu lesen.

Uranmunition – verstrahlt in alle Ewigkeit

von Karin Leukefeld *

Setzt die NATO-Kriegskoalition im Luftkrieg gegen Libyen Waffen mit abgereicherter Uranmunition (DU) ein? Mitte April erklärte die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Uranwaffen (ICBUW), es gebe „keine belastbaren Beweise dafür, dass DU in Cruise Missile“ der Marke Tomahawk vorhanden sei, die in großen Mengen in Libyen zum Einsatz kommen. Man wisse, dass eine Reihe von Kampfflugzeugen und -schiffen, die derzeit im Krieg gegen den libyschen Machthaber Muammar Gaddafi eingesetzt werden, DU-Waffen tragen könnten. Ob sie auch abgefeuert würden, sei deswegen unklar, weil London und Washington Angaben zu den eingesetzten Waffen verweigern. Mit anderen Worten, der Einsatz von DU-Waffen in Libyen ist nicht ausgeschlossen.

Dass er sogar sehr wahrscheinlich ist, zeigt die Antwort des britischen Verteidigungsministers Liam Fox auf eine entsprechende Anfrage des schottischen Abgeordneten Bill Wilson (Februar 2011). Es sei weiterhin Politik der Regierung, dass DU in Waffen eingesetzt werden könne, so Fox. DU sei „nicht verboten“, die britischen Truppen setzten DU-Munition „gemäß des internationalen humanitären Rechts“ ein. Es wäre sogar „ein Fehler“, wenn die britische Regierung ihren Soldaten diese „legitime Möglichkeit vorenthalten würde, die ihnen den best möglichen Schutz während einer bewaffneten Auseinandersetzung bietet.“

Radioaktiver Staub – eine Zeitbombe

Waffen mit abgereicherten Uran (Depleted Uranium -DU) kamen in den Kriegen in Jugoslawien (12.700 kg), Irak (1991: 290.300 kg, 2003: mindestens 140.000 kg) und Afghanistan in großen Mengen zum Einsatz. Raketen, die einen uranhaltigen Sprengkopf tragen, werden gegen Panzer oder Bunker eingesetzt. Sie entwickeln bei der Explosion einen feinen radioaktiven Staub, der sich in Luft, Boden und Wasser auflöst und eingeatmet bzw. über die Nahrungskette aufgenommen wird. Die Langzeitfolgen zeigen sich 5 bis 6 Jahre nach der Explosion: Missbildungen und schwere Schädigungen bei Neugeborenen, ein deutlicher Anstieg von Krebserkrankungen, genetische Veränderungen und Knochenerkrankungen. Wer einmal radioaktiven Staub eingeatmet hat, behält ihn in seiner Lunge. Abgereichertes Uran hat eine Halbwertzeit von 4 Milliarden Jahren. Sollten also die Regierungen der USA und Großbritanniens weiterhin keine Auskunft über die Art der Waffen geben, die in Libyen zum Einsatz kommen, werden die Folgen spätestens nach fünf Jahren zu sehen sein, sofern sie veröffentlicht werden.

Öffentliche Vertuschung und Desinteresse

Das Interesse von Politik und Medien an den Folgen von Uranmunition und Uranhaltigen Waffen ist gering. Die frühere irakische Umweltministerin hatte Untersuchungen und Kompensationen für Umwelt- und Gesundheitsschäden aufgrund von Militäraktionen und deren Hinterlassenschaften gefordert, wurde aber von der eigenen Regierung nie unterstützt. Die USA und Großbritannien weichen Fragen aus und ignorieren Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen DU-Munition und schweren Erkrankungen herstellen. Sie haben Angst, eines Tages finanziell und moralisch für die Folgen aufkommen zu müssen. Medien interessieren sich nicht für die Folgen der Kriege, über die sie zuvor berichteten. Und die Weltgesundheitsbehörde (WHO) kommt ihrer Verpflichtung zu unabhängigen Untersuchungen in Sachen DU nicht nach. Nach dem massiven Einsatz von DU-Waffen im Irakkrieg 1991 verwiesen sie auf Geldmangel. Ein Bericht, der von irakischem WHO-Personal in Bagdad Ende der 1990iger Jahre erstellt worden war, verschwand im Giftschrank. Zuvor hatten irakische Ärzte auf den dramatischen Anstieg oben genannter Krankheitsbilder bei Kindern und Erwachsenen in südirakischen Provinzen um Basra hingewiesen. Im Westen wurden die Berichte als „Propaganda des Diktators Saddam Hussein“ abgetan. Ärzte, wie der deutsche Epidemiologe Siegwart-Horst Günther wurden nicht ernst genommen. Günther wurde sogar strafrechtlich verfolgt, nachdem er Beweise aus dem Irak mit nach Deutschland gebracht hatte. Betroffene Ärzte, Eltern und Kinder wurden allein gelassen.

Und das, obwohl schon im April 1991, also unmittelbar nach dem internationalen Waffengang zur Vertreibung irakischer Truppen aus Kuwait, die britische Atomenergiebehörde auf mögliche Probleme von radioaktivem Staub aufmerksam gemacht hatte, der sich von Kriegsschauplätzen in die Nahrungskette und ins Grundwasser ausbreiten könne. 40 Tonnen radioaktiver Schrott könne mehr als 500.000 Todesopfer fordern, so die Behörde. Nach dem Golfkrieg 1991 blieben 300 Tonnen radioaktiver Schrott zurück, mindestens 350 Ziele im Irak waren mit DU-Waffen bombardiert, also radioaktiv verseucht worden. Bis zu 7000 neue Krebserkrankungsfälle pro Jahr werden im Irak registriert. 67 Prozent derjenigen, die zum Zeitpunkt des Krieges militärisch eingesetzt waren, brachten später Kinder zur Welt, die bei der Geburt Missbildungen aufwiesen oder Krebs.

90.000 US-Soldaten mit Golfkriegssyndrom

DU-Waffen sind radioaktiv. Sie lösen schwere gesundheitliche Schäden aus und verseuchen die Natur. Dennoch weigern sich sowohl die USA, als auch Großbritannien und Deutschland einem Verbot zuzustimmen. 90.000 US-Soldaten mit Golfkriegssyndrom leiden an Krebs oder anderen Krankheiten, die Behinderungen nach sich ziehen, dennoch erklärte im März 2010 ein Pentagonsprecher gegenüber der britischen BBC, ein Zusammenhang zwischen Missbildungen oder anderen Krankheiten und US-Militäraktionen sei nicht erwiesen. Die Bundesregierung erklärte erst kürzlich in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen Bundestagsabgeordneten (Malczak, Ströbele, Beck, Bundestagsdrucksache 17/3281), der Aufruf des EU-Parlaments (2008) nach einem Moratorium dieser Waffen werde nicht unterstützt, weil gesundheitsschädliche Auswirkungen der Waffen nicht erwiesen seien.

Horrorberichte aus Falludja

Im Oktober 2009 wandten sich erneut irakische Ärzte mit Horrorberichten an die Vereinten Nationen. Dieses Mal kam der Hilferuf aus der westlich von Bagdad gelegenen Stadt Falluja, die im Jahr 2004 zwei Mal Ziel massiver Angriffe der US- und irakischen Armeen. Bei beiden Angriffen wurde auch weißer Phosphor eingesetzt. Erst vor wenigen Wochen gab die US-Regierung drängenden Fragen nach und erklärte, die von ihr eingesetzten Waffen bei der Belagerung von Falluja (Oktober/November) seien keine Uranwaffen gewesen. Über die Art der Waffen, die bei der Belagerung im April 2004 (Operation Vigilant Resolve) eingesetzt worden waren, man habe keine Unterlagen (mehr).

Aus den Berichten der Ärzte aus Falluja (9/2009) geht hervor, dass 24 Prozent der 170 Neugeborenen die ersten 7 Tage nicht überlebten. 75 Prozent von ihnen hätten schwere Missbildungen aufgewiesen. „Junge Frauen haben Angst Kinder zu bekommen, weil Babies mit grotesken Missbildungen geboren werden, ohne Kopf, mit zwei Köpfen oder einem Auge auf der Stirn (…)“, hieß es in dem Schreiben. Der engagierte Molekularbiologe, Professor Chris Busby von der Universität Ulster (Irland), der seit Jahren zu den Folgen radioaktiver Strahlung auf Umwelt und Gesundheit arbeitet, ging den Berichten nach. Das Ergebnis ist in der Studie „Krebs, Kindersterblichkeit und Geburtenänderung im Geschlechterverhältnis“ nachzulesen, die Anfang 2010 veröffentlicht wurde. [Siehe Hinweis am Ende des Artikels.]

Busby stellte mit seinen Mitautoren Malak Hamdan und Entesar Ariabi einen Fragebogen, der an 711 Haushalte verteilt wurde. Die „alarmierenden Ergebnisse“ ließen Rückschlüsse darauf zu, dass die Bevölkerung während der Militäroffensive der US-Armee 2004 einer massiven Menge erbgutschädigender Stoffe ausgesetzt gewesen sein müsse, schlussfolgert Busby. „Wir müssen dringend herausfinden, was das war.“ Viele vermuteten Uran „doch ohne weitere Untersuchungen und eine unabhängige Analyse von Proben aus dem Gebiet können wir nicht sicher sein.“ Die hat bis heute nicht stattgefunden.

60 Prozent der Haushalte, 4843 Personen, hatten die Fragen beantwortet. Vergleichsdaten aus dem Register über Krebserkrankungen im Mittleren Osten (MECC 1999) wurden den Ergebnissen gegenübergestellt und Daten aus Jordanien aus den Jahren 1996-2001. Zusammengefasst fanden die Wissenschaftler folgendes heraus: Seit Januar 2005 vervierfachten sich die Krebserkrankungen in Falluja, die Rate ist 38 mal höher als in Ägypten, Jordanien und Kuwait. Festgestellt wurde ein erhöhtes Krebsrisiko für Leukämie (Blutkrebs) aller Altersgruppen, gefolgt von Krebs der Lymphgefäße, Brustkrebs bei Frauen, Hirntumore. Die Kindersterblichkeit im Januar und Februar 2010 wurde mit 34 Säuglingen angegeben, die nicht älter als ein Jahr wurden. Die Todesrate bei Neugeboren lag bei 80/1000. Zum Vergleich: 19,8/1000 Totgeburten in Ägypten, 17/1000 in Jordanien, 9,7/1000 in Kuwait.

Genetische Schäden wie in Hiroshima

Anormal zeigte sich das Geburtenverhältnis von Jungen und Mädchen bis zu 4 Jahren. Normalerweise ist das Verhältnis in dieser Altersgruppe 1050 Jungen zu 1000 Mädchen. In Falluja lag das Verhältnis bei 860 Jungen zu 1000 Mädchen. Als Grund nehmen die Wissenschaftler Stress durch genetische Störung an, was gestützt wird von der hohen Anzahl von Missbildungen. Männliche Embryos überleben den durch genetische Störung ausgelösten Stress weniger oft als weibliche Embryos, die mit Missbildungen reagieren. Die Veränderungen sind vergleichbar mit denen, die bei Neugeborenen in Hiroshima nach 1945 gefunden wurden. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Einwohner von Falluja mit einer vergleichweise höheren Rate an Krebs, Leukämie, Kindersterblichkeit und Missbildungen konfrontiert sind, als es bei den Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki in den Jahren nach dem Atombombenabwurf der Amerikaner im August 1945 dokumentiert wurde.

Die Studie (Cancer, Child Mortality and Birth Sex-Ratio in Falluja, Iraq 2005-2009) wurde in der Juliausgabe (2010) des International Journal of Environmental Research and Public Health (www.mdpi.com/journal/ijerph) veröffentlicht.

* Karin Leukefeld, Jornalistin, Bonn und Damaskus.

Dieser Beitrag erschien in: FriedensJournal, Nr. 3, Mai 2011, S. 11-12.

Das FriedensJournal wird vom Bundesausschuss Friedensratschlag herausgegeben und erscheint sechs Mal im Jahr. Redaktionsadresse (auch für Bestellungen und Abos):
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Themen aus twitter

Bis zum 15. April nur ging ich zurück, um mit diesen Themen in copy&paste wieder zu kehren. Das ist eine Menge an wichtigen Themen. Zu China habe ich mir über booklooker das Buch „Chinas Angst vor der Freiheit“ gekauft und bin mit einer ganz neuen Idee daraus aufgetaucht. Dabei habe ich es noch gar nicht beendet. Wie schrecklich muss es für die Chinesen und generell Nichteuropäer aussehen, was wir hier auf unserem Weg in die Freiheit und mehr Demokratie abziehen. Tote ohne Zahl im ersten und zweiten Weltkrieg und nun auch noch die arabische Welt. Geht das nicht friedlicher??? Diese Frage versucht China zu beantworten.

Es war nicht das einzige Thema:

*Guantanamo muss geschlossen werden

Brisante Dokumente: Wikileaks enthüllt Geheimpapiere zu Guanatamo http://tinyurl.com/6g9ktvr aus der Süddeutschen Zeitung

*Ich verstehe jetzt erst, dass man unseren Weg in die Freiheit+Demokratie bei soviel Toten+Chaos nicht nachahmenswert finden kann. #ChinasWeg Chinas Angst vor der Freiheit http://www.perlentaucher.de/buch/32885.html

„Freiheit für Ai Weiwei!“: http://bit.ly/eLs1AG

RT @freeaiww: Breaking: Xinhua reporter tells RTHK #AiWeiweihas confessed to tax charges after torture. http://t.co/W

China lässt tibetisches Kloster abriegeln: Seit Wochen ist die Lage im tibetischen Kloster Kirti in der chinesis… http://bit.ly/eFx52x

*Assad verstehe ich nicht. Ist Macht alles? Für wen bringt er Mitmenschen um? Wessen Interesse ist das? #Krieg muss aufhören

Die leben ja wie im Mittelalter von der Herrschaftsstruktur. Autokraten regieren mit Ausnahmegesetzen seit über 40 Jahren. Hallo??

*Weil McDonald Jobs versprochen hat, stehen Tausende vor den Filialen. Schichtdienst und <7,50€/Stunde. Egal, Hauptsache einen Job. #Markt

*heute.de: Rekord-Spritpreise pünktlich vor Osternhttp://goo.gl/fb/G8Zm0

*Die Mapuche in Chile werden laut einer Filmdoku gerade im hr3 durch Firmen in ihrer Lebenswelt massiv bedroht. Unfassbar#unmenschlich

*“Jede Form einer gestzl. Vorgabe(Frauen-Quote) lehnen wir ab..“wird Frau Margret Suckale zitiert. Wer ist wir? BASF? Womöglich ein #Fehler ?

*Kuwait spendet Japan 5 Mio Barrel Öl Das nenn ich mal großzügig.#Japan

*“Nazi-Outing“ nimmt zu-Und was machen die Rechten schon so lange ohne Kommentar? http://bit.ly/dXlrdK #FAZ

*#Wissensnachrichten In Malaysia fließt der #Body-Mass-Index ab sofort in die Schulnoten mit ein http://bit.ly/eKMWcj

Indianer heute II

Auf meiner Suche nach weiterer Musik stieß ich auf diese Seite. http://www.nativeamericanmusicawards.com/videochannel.cfm

Hinter dem Link Videochannel gibt es 15 Videos, die mehr aussagen als viel Text. Das Video von Tom Bee zeigt Aufnahmen aus PINE-RIDGE dem Ziel der Reise der Traumfänger. Das ist wohl eine gute realistische Ergänzung.

Es ist überhaupt wieder eine Seite, in der man sich lange verlieren kann.

Indianer heute- ein kleines Schatzkästlein

 

alle Fotos sind vom Prospekt

Auf der Buchmesse kam ich an dem Traumfänger-Verlag nicht vorbei. Ich kann gar nicht sagen warum. Der Empfang war nicht besonders herzlich- wir waren halt am Besuchertag da und da sind die Menschen in den Verlagen nicht mehr sehr offen. Das hielt mich nicht ab genauer zu fragen und siehe da, ich war auf ein Schatzkästlein gestoßen.

Der Traumfänger-Verlag gibt Romane und Jugendromane über Indianer heraus. Und jetzt kann ich gar nicht so schnell schreiben, wie Gedanken in meinem Kopf sind. Es sind nicht die üblichen zusammengedachten Geschichten als Mixtur von Fiction und Ökologie. Nein, hier sind nur!!!! Fachleute am Werk und eben Fachfrauen.

Auf der Suche nach mehr Informationen klickte ich auf die Webseite und wurde begrüßt von der Musik von Wade Fernandez. Nach ihm musste ich dann gleich mal suchen. Das ist ein uns unbekannter, in Amerika ausgezeichneter Künstler mit einem großen Spektrum an selbstgemachter Musik.

Er gibt auch in Deutschland Konzerte

Es gibt für meine Ohren richtig traditionelle Musik mit einer Ausstrahlung, die ergreift. Und mehr Blues, World, Rock und Contemporary American Indian. Seine Webseite und natürlich die üblichen Musikquellen geben Auskunft über ihn. Das Geld für CDs, die Traumfänger verkauft, geht an den Künstler.

Dabei wird deutlich, dass Traumfänger nicht nur schreibt. Dieser kleine Verlag hat direkte Beziehungen und weiß worüber er schreibt. Es werden Projekte unterstützt. Auf dieser Seite kann man eine Reise miterleben, die dazu dienen sollte, die im Roman benutzten Orte wirklich kennen zu lernen und die wiederum neue Ideen für Bücher auslöste.

Jede Seite des Internetauftrittes ist lesenswert. Keine verschwendete Minute gibt es zu bereuen.

Wären die Bücher nicht auch ein geeignetes Geschenk?