Archive for the ‘Ab ins Alter’ Category

Ab jetzt nur noch Bonusmaterial #Ab ins Alter

Es ist passiert!

Der 60. Geburtstag kam und wurde gefeiert und nun hat das dritte Drittel meines Lebens begonnen.

Gestärkt kam ich aus den Feierlichkeiten wieder heraus. War es vorher ein Angstthema: „Wie gestalte ich den 60. so, dass es ein richtiger 60. wird“, so kann ich heute sagen, es war genau richtig so. Dazu unten noch eine Bemerkung, was ich denn nun mit Freunden erlebte.

Was macht denn einen 60. aus? Mit wem feiert man und wie? Und was gibt es, was andere einem schenken können? All dies führte in eine kleine Krise.

Und, wie so oft, helfen Krisen weiter.

Also, es gab keine Kaffeetafel für die man in der Küche steht oder den Bäcker bezahlt und die Wohnung aufräumt. Es gab keine Gästeliste über die ich nachsinnen musste. Es gab wenige peinliche Grüße und sie kamen von denen, von denen ich es eh erwartete.

Was mir zum Thema „60-Werden“ einfällt, ist schnell gesagt: Ab jetzt ist alles Bonusmaterial. Die Pflicht ist nun abgeschlossen. 60 Jahre Dauerstress und Verantwortlichkeiten sind nun „im Kasten“. Das habe ich erlebt und überlebt. Nun höre ich damit auf und genieße mein Leben. Ich genieße die Hinwendung zu spirituellen Themen und der Natur. Ich genieße die Herausforderungen, von denen ich bisher erlebte, dass sie mich immer weiter brachten. Ich erlaube mir noch deutlicher abzuweichen vom Mainstream, zu dem ich eh nie gehörte. Meine Social-Media-Accounts sind frei von Stress und bieten mir Hilfe für die Weiterentwicklung. Es gibt in meinem Leben am Rande auch noch Männer. Sie allerdings sind für mein Leben nicht mehr bestimmend. Es ist wundervoll sich mit weisen Frauen auszutauschen. Und extra auf das Alter bezogen stärke ich den Anteil an Intuitivem. Was sich wohl nie ändern wird, ist meine klare Haltung zum Frieden.

Wie dieses dritte Drittel des Lebens ausgeht, ist allgemein bekannt. Dieses Ziel im Blick verändert alles. Das Leben wird leichter und Aufreger von früher sind heute unwichtig.

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Was also habe ich unternommen? Mit meinen Gästen erlebte ich zusammen einen schönen Sonntagmittag. Wir kreierten einen natürlichen Duft für uns selber in wirklich angenehmer Atmosphäre. Dazu buchte ich eine Duftwerkstatt im Duftreich. Wir wurden zusätzlich verwöhnt mit wirklich ungewohnten Köstlichkeiten.

Ab ins Alter! Wie gut das tut.

 

 

 

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#Ab ins Alter – Wie gehe ich mit Schmerzen um

Schmerzen begleiten einen im Alter an verschiedenen Stellen. Und so gibt es eine Riesenpalette an Angeboten, die helfen sollen und das womöglich auch tun.

Als Organisatorin einer Arthroseselbsthilfegruppe habe ich von vielen Mittel gehört und wir haben uns aufgrund der Langzeitfolgen mit dem Thema Alternative dazu beschäftigt.

Am besten hat uns das Weidenrindenpräparat gefallen. Doch, wie ein Wunder verschwand es aus dem Markt.

Auf der Suche danach, kam ich auf einen österreichischen Fernsehfilm dazu. Dort wurde über die Anwendung der Weidenrinde ganz natürlich gesprochen und es wurde empfohlen. Sucht auch mal danach.

Die vom Arzt in Deutschland verschriebenen Präparate schädigen entweder die Organe Niere und Leber und machen so einen Patienten aus uns oder, sie sind Opiate. Cannabis wird nicht angeboten. Leider, denn das wäre eine gute nebenwirkungsfreie Alternative.

Nachdem mein Ärger über unser Krankheitssystem sich legte für einen kurzen Moment, begann ich mit dem, was bei mir wächst im Selbstversuch: Weidenrinde

In meinem Garten hat sich eine Weide angesiedelt. Ihr entnehme ich ein Ministück, schäle mit dem Kartoffelschäler die Rinde ab und mache einen Kaltwasserauszug. Dafür kommen die Schalen in eine Schüssel mit kaltem Leitungswasser und ziehen dort.

Während des Tages trinke ich einen Schluck und trinken ist bei mir sowieso wichtig. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, das probiere ich weiter, denn Schmerzen sollen sich nicht in das „Schmerzgedächtnis“ einlagern und ich habe weniger Schmerzen. Den Kaltwasserauszug bevorzuge ich dem Tee, denn der haut mir auf den Magen.

Ein weiterer Vorteil: Das Präparat ist immer vorhanden. Ich muss in keine Apotheke oder online bestellen. Nö, es wächst ja vor der Tür. Je einfacher die Dinge werden, desto mehr gefallen sie mir.

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Auf dem Foto sieht man schmale Rindenschalen in einer Schüssel mit Wasser schwimmen.

 

Was hilft mir denn Intuition? #Ab ins Alter

Wer, wie ich, zu den Glücklichen mit Erwerbsarbeit gehört, mag sich vielleicht mehr Ruhe wünschen und auch Freizeit. Um endlich die Dinge zu tun, die man schon immer machen wollte.

Nun schleicht sich bei mir der Eindruck ein, dass das im Alter vielleicht nicht das eigentliche (rettende) Thema sein wird. Vielmehr frage ich mich, wie reagiere ich auf den völligen Wegfall eines Gerüstes, das mich im Alltag gefangen hält, aber eben auch stützt?

Denn habe ich frei, da bin ich wirklich mit mir beschäftigt und allem, was dann an Gedanken kommt. Dummerweise sind es oft schlechte Gedanken. Gut, wenn es einem irgendwann selber auffällt. Viele bemerken ja gar nicht, was sie so in einer erstaunlichen Schleife immer wieder denken. Es ist nicht viel anders, als bei den Menschen auf der Strasse, die alle Gedanken mitsprechen und von uns als verrückt bezeichnet werden. Für mich war es erschreckend mit dieser Erkenntnis und den Auswirkungen dann auf Dauer allein zu leben.

Es mag an manchen Tagen Musikhören während der Hausarbeit darüber hinweghelfen oder Hinausgehen um andere zu treffen, telefonieren, an Gruppen teilnehmen. Damit baue ich ein kleines Ersatzgerüst auf und gewöhne mich dann an dieses.

Was ich ausprobiere und jetzt schon vorbereitend übe ist, jeden Tag (auch) das zu tun, was ich tun möchte. Also Platz zu lassen für das, was sich mir an diesem Tag als Idee präsentiert. Das passt dann mit einem Ersatzgerüst noch nicht gut zusammen. Ich empfinde Tage aber als voller und erfüllter, wenn ich zumindest einen Teil gestalten kann. Die Orientierung verschiebt sich leicht weg von ‚das muss gemacht werden‘ zu ‚das macht mir jetzt Freude‘. Ich schleppe mich nicht mehr durch den Tag, weil an jedem Tag was geschieht, was ich tun möchte, worauf ich mich freue.

Sich jeden Tag etwas zu überlegen, was man tun möchte? Das will manchmal nicht gelingen. Denn es gilt nur das, was einen wirklich interessiert. Sonst erfüllt es nicht. Um an allen Tagen daran zu kommen, nehme ich mir die Zeit auf diese Idee zu warten bis sie kommt. Sie kommt immer. Nur wann ist eben nicht klar. Ich sitze dann vor dem Ofen oder irgendwo im Warmen und warte. Keine schlechten Gedanken, kein mürrisches Abarbeiten des Haushaltes. Und erst wenn klar ist, was heute das Richtige ist, lege ich los. Dann gehen auch die anderen Dinge leichter von der Hand. Es löst Motivation aus.

Nur kann ich vorher nicht sagen, was es sein wird. Nee, ich weiß einfach nicht, was an diesem Tag das Stimmige sein wird. Es steigt einfach auf und ist dann da. Dieses Vorgehen gehört in den Bereich der intuitiven Herangehensweise. #PeterHeinl hat über das Anwenden von Intuition in seiner Praxis berichtet. Es ist etwas ungewohnt warten zu müssen, bis die Ampel grün wird. Zumal auch, wenn man es noch nie erlebt hat. Es lohnt sich.