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Die Frauen sind schuld?

Ich komme gerade von meiner Fortbildung wieder.

Und mir stellt sich eine Frage. Lehnen Jungen wirklich das Lesen ab, weil es ihnen fast ausschließlich von Frauen vorgelebt wird?

Immer, wenn mir jemand eine These so unterjubeln will, dann meldet sich etwas bei mir. Ich kann nicht umhin, diese These anzuzweifeln.

Hier in diesem Text steht sie zum Beispiel.

Es gibt heute in der Sonntags-FAZ einen Beitrag in der Beilage: Main-Feeling. Dort schreibt (Herr) Joachim Unseld über die Veränderungen im Lesen.

Joachim Unseld in Main-Feeling Herbst 2009

Joachim Unseld in Main-Feeling Herbst 2009

So sieht er eine Beschleunigung im gesamten Medienbereich, die dazu führt, dass sich diejenigen, der vor allem jungen Leute, die sich darauf einlassen und mithalten wollen, nur noch kurze Texte lesen können. Die Konzentration reicht oft nicht mehr aus für lange Romane oder Erzählungen,… Sie wechseln in andere, eben digitale Formate. Da ist alles schnell zu haben, zu jeder Zeit.

Darin scheint mir viel eher ein Grund zu liegen, warum Jungen ihre Lesegewohnheiten verändern, als in der Frau, gerade der Mutter als Hindernis.

Wer ist der Schnellste, wer kann mithalten, auch wenn es noch schneller wird. Das sind doch auch die Fragestellungen, die Jungen ansprechen. Und dieser gesellschaftliche Druck übt sich stärker auf die Jungen aus als auf die Mädchen. Mit den Überlegungen von Frau Professor Garbe über die Erfolgswünsche bei Jungen sehe ich da eher die möglichen Hintergründe. Verwenden wir nicht auch ausschließlich von Frauen ausgewählte Texte?

Nehmen wir besser Texte, die Männer geschrieben haben für die Jungs. Und erkennen wir die Rahmenbedingungen, in denen Jungs sich heute entwickeln. Dann werden wir hoffentlich mehr Grund zum Freuen haben, als zum Klagen über diese unvernünftigen, ungeduldigen, fernseh- und computerverseuchten Jungs, die keine Bildungsbücher mehr lesen wollen.

Suchen wir weiter!

Ver-linkt

Heute möchte ich es wissen! Wie kann ich hinter Worte Verlinkungen einbauen?

Erst einmal musste was interessantes her. Da gibt es einiges, doch was eignet sich hier?

Mich begeistert ein Newsletter, den wir monatlich über unsere SBA, die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle bekommen. Die aktuelle Post sieht in diesem Monat so aus:

Liebe Schulbibliotheksengagierte,
mit dem Juli-Newsletter informieren wir Sie zu folgenden Themen:
1. Jugendliche lesen für Kinder
2. „Für sie getestet – Neues vom Buch- und Medienmarkt für Kinder und Jugendliche“
3. „Transforming School Libraries with Web 2.0”
4. “Handbuch Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit”
5. Portugal bekommt Bibliothekslehrer
6. “Die Schulbibliothek – der Mittelpunkt der Ganztagsschule”

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