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Gregor Gysi bei den #openbooks-frankfurt

Ihr werdet es gar nicht lesen wollen-doch ich habe mir einen Wunsch erfüllt und mir im Rahmen der Frankfurter Buchmesse Gregor Gysi angehört und ihn live erlebt.
Es ging um die Gesprächsreihe, die er seit 2003 einmal im Monat an einem Sonntag mit einem Gast führt.

„FRANKFURTER KUNSTVEREIN / RAUM D
Verlag Neues Leben
Gregor Gysi „Offene Worte: Gysi trifft Zeitgenossen“
Moderation: Jakob Augstein, der Freitag
Gregor Gysi befragte prominente Zeitzeugen des politischen und kulturellen Lebens. In der Gesprächsreihe des Deutschen Theaters überließ er seinen Gästen die Bühne. Nun befragt Jakob Augstein Gregor Gysi.“

Ich kannte diese Reihe nicht und war sehr angetan von dem Konzept, dass die Menschen wirklich zu Wort kommen lässt.

Ich erfuhr einige nette Storys, mit denen ich noch recht viel anfangen kann, denn auch meine Eltern kannten Klaus Gysi noch. Sorry, Gregor Gysi, der wie alle nicht gerne durch den allmächtigen Vater gesehen werden möchte.

Enttäuschend blieb Herr Augstein. Schade, dass er nicht im Publikum saß. Sonst hätte er mithören können, was denn dem Publikum so aufstieß.
Einen Rahmen für die Veranstaltung herzustellen, ist die Aufgabe des Gastgebers. Das vertapste er gründlich und natürlich mit Argumenten unterlegt. Die höfliche Vorstellung- auch das Ansehen des Gastes- gehört einfach zum gesellschaftlichen Ritus. Das möchte ich an dieser Stelle auch von ihm verlangen. Wir tun was richtiges, wenn wir an unseren Gemeinsamkeiten ansetzen. Und das sind Grußformeln. Das Wegfallen jeglicher Höflichkeit mag modern sein, gut ist es nicht.

Sein Teil, gut vorbereitete Fragen bildete den Hauptteil. Dann konnten zwei Menschen was fragen.

Bei der Formulierung meiner Fragen wählte ich eine Form, die meiner Unsicherheit verstanden zu werden entgegen kam. Er hörte mir nicht einmal zu und unterbrach mich gerade an der Stelle, an der ich sowieso fertig war.

Wir übten in unseren politischen Kreisen während der Unizeit Demokratie auch in der Gruppe einzusetzen und auszuhalten. Dazu gehört das Zuhören und aussprechen lassen im gewissen vorher besprochenen Rahmen.
Das schaffte Herr Augstein nicht. Meiner Meinung nach setzt er sich mit mehr Demokratie auseinander im Kopf und den Medien – nicht im Alltag.

Gregor Gysi hörte sehr wohl zu und antwortete gut und absolut nicht arrogant.
Er hatte in einer seiner Antworten einen kurzen Satz gesagt, der ungefähr so war:
<Die tiefsitzende Intellektuellenfeindlichkeit ist der Ersatz für den Antisemitismus.>
Die Dame neben mir war empört.

Sie hatte nur die Kombination der beiden Worte gehört und nichts verstanden, denn auf die Frage, ob er das näher erläutern könne, kamen sehr wohl nachvollziehbare Gedanken und sie atmete auf. Und ich bin zum ersten Mal damit konfrontiert worden, dass auch im heutigen Deutschland die Herkunft entscheidend ist, um Intellektueller zu werden.(Das mit dem Zugang zur Bildung weiß ich ja eigentlich.) Daher lässt sich der Hass der Nichtreichen gut erklären und auch die Art, wie die Bildzeitung mit v Guttenberg und den WissenschaftlerInnen umging.
Aha!! Wieder was gelernt. Da läuft was falsch.

Er erwähnte, dass durch den Druck der Gesellschaft, die Juden in Deutschland früher gezwungen waren so exellente Leistungen zu erbringen, wie wir sie alle kennen. Im heutigen Israel wären die WissenschaftlerInnen ganz normal durchschnittlich. Heute wären es die PalästinenserInnen, die außergewöhnliches leisteten.

Und dann hatte ich meine unverdaute Frage zu dem, was im Bundestag so gesagt wird und wir nie wirklich wissen können, was denn davon jetzt stimmt. Um es kurz zu machen: Die Macht verführt schnell die Politiker und so kann man sich im Prinzip, um dem Richtigen näher zu kommen, an Teile der Opposition wenden oder an kompetente Menschen außerhalb und er riet, sich zu interessieren und das INTERNET zu nutzen.

Ich habe ihn als authentisch empfunden, nicht arrogant und einen besseren Demokraten unter den Politikern als alle bisherigen, die ich kennenlernte.
Er sieht seine Aufgabe darin, diese Sprache der Parlamentarier zu übersetzen, damit auch ich verstehe, worum es geht. Danke!!!

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Fernsicht

Wieder ein Ausflug in die Höhe

Der Feldberg

Den Ausblick von oben scheinen alle Menschen gleich zu genießen. So ist dieses Paar mit aller technischer Ausrüstung dabei den wunderbaren Eindruck festzuhalten. Für mich neu war der Alphornspieler. Er hatte einen kleinen Verstärker dabei und eine Hintergrundmusik zu der er spielte. Ganz beeindruckend mit der Kulisse.

Vielleicht ist der Gedanke nicht falsch, dass wir mehr auf die Gemeinsamkeiten achten sollten und auch dort mit unserem Tun beginnen.

Die Sicht war so gut wie auf dem Meer. Man glaubte die Erdkrümmung sehen zu können. Schaut selber:

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Enorme Leuchtkraft

Fast Vollmond in Ffm

Diese Ausstrahlung hätte ich gerne. Wow!!

Das ist von heute, dem 13. 9. 2011

Wunderfahrt 1989

Das dauerte und dauerte und irgendwann tat es der Werkstatt leid. Ich bekam für eine unverschiebaren Termin ein Auto ausgeliehen. Ein Cabrio!! Cabrio für zwei Stunden

Damals, als es 1989 verkauft wurde, war es eine Sportversion und schnittig. Doch für mich sah es urig aus mit alten Bekannten. Wie zum Beispiel der Drehkurbel für das Fenster.

Fast wie die alte Wählscheibe am Telefon

Der Blick nach vorn enthält eigentlich alles, was wir heute auch haben. Nur die Optik ist gewöhnungsbedürftig.Fast wie eine Armatur im Flugzeug

Den Blick in den Spiegel könnte ich mir für den heutigen Einsatz nicht mehr als angemessen vorstellen. Zu wenig Sicht, zu klein der Ausschnitt der abgebildet wird.
Die Sitze gaben die Sitzhaltung vor. Wie starke Spuren der Laster im Asphalt gab es Kuhlen.
Was ich leider nicht abbilden kann ist der Sound. Erst dachte ich, dass gleich der Auspuff abfällt. Und dann hatte ich mich auch schon an den satten Klang gewöhnt. Eine ausgenuddelte Gangschaltung erforderte etwas Feingefühl, doch es fuhr und machte bei offenen Fenstern richtig Spaß. Für eine Fahrt-nicht für immer.

Das Fichtensprossinsekt :)

Fast wie ein Tier sieht die Fichtensprosse aus. Mit zwei Flügeln und einem schlanken Körper.

Aus diesen Teilen kommen die vielen Pollen, die gerade herumsausen und alles gelb einfärben.

Momentan könnte ich die ganze Zeit nur draußen verbringen. Es ist so schön. Und auch vergänglich.

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Wunderbare Natur – des Bibers Frass

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Unser Besuch im Wald führte zuerst an die Stelle, an der ein Biber mit seiner Familie aus dem Sumpfgebiet eine Seenplatte gebildet hat. Es sind unglaubliche Bauten, die ein Biber da errichtet und es ist beeindruckend. Leider mögen die lieben Tierchen Baumrinde zum Fressen gerne. Und das wird dann zum Problem. Ganze Bäume werden gefällt und abgenagt. Alle verwertbaren Teile kommen ab werden verbaut und der Rest bleibt liegen. Der nicht abgenagte Baum wurde nach dem Fällen von Menschen mit einer unangenehmen Flüssigkeit bestrichen. Daher ging der Biber nach seiner Arbeit nicht an den heran. Überhaupt versuchen einige Betroffene, dass Leben der Biber zu erschweren. Denn die Wege und der Waldrand werden beschädigt. Das ist viel zusätzliche Arbeit für die Anlieger. Schaut das mal an:

Schaut doch mal:

Meinem Arm fehlt Calcium. Das hat sich ausgelagert während der Ruhephase im Gips. Nun habe ich den Auftrag mittels einer Dosis Calcium und Vitamin D mit etwas Nachdruck da wieder die Einlagerung zu fördern. Nur war ja keine Sonne. Und heute Morgen war klar, ich fahre auf den Feldberg und setze mich in die endlich scheinende Sonne. Es war auch wunderschön da oben nur -10 Grad. Nichts mit setzen. Ein strammer Fußmarsch war trotz geeigneter Kleidung angesagt. Hui pfiff da der Wind. Und nun schaut euch die Bilder an. Selbst das Eis fror in Windrichtung. Brrrr

Man kann wunderschöne Naturaufnahmen sehen und die Spuren des Schneebruchs. Es gibt ein Foto, da könnte man meinen der Baum auf der grünen Wiese stände in Blüte. Es war bizarr.

Viel Spaß!

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