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Die Kirche bleibt im Dorf in #MeinFrankfurt – die Einführung der Prodekane

Vorwort:

Thomas deMaziére bläst zum Angriff auf die Evangelische Kirche. Wegen 360 Menschen, die von Mitmenschen untergebracht und durch das Kirchenasyl auf eigene Kosten so den Dublingesetzen entzogen werden. http://www.deutschlandfunk.de/bundesinnenminister-de-maiziere-missbrauch-des-kirchenasyls.868.de.html?dram:article_id=311001 Ob sich dem die Kirche in Frankfurt stellen kann und mag, werden wir sehen. Der Druck wird jedoch größer von Seiten des Staates. Was vielleicht wieder mehr Menschen in die Kirche bringt. Schaun wer ma

Los geht`s: Gestern war die langersehnte offizielle Komplettierung der neuen Struktur der evangelischen Kirche in Frankfurt. Zum Stadtdekan kamen nun auch die Prodekane hinzu. In einer würdevollen und unterstützenden, annehmenden Veranstaltung wurden Frau Dr. Schoen und Herr Kamlah in ihr wirklich ganz neues Amt eingeführt. Mit Frau Irmela von Schenk, die Präses und stellvertretende Vorsitzende ist, ist die Spitze nun sogar quotengerecht zusammengestellt. http://www.frankfurt-evangelisch.de/stadtdekanat-info.html

Kantor Michael Riedel umrahmte das gesellschaftliche Ereignis mit wunderbar gewählten Stücken. Was mich gleich zu einem ersten Eindruck führt: Der Anfangschoral wurde spontan, weil die Noten dastanden von den Anwesenden gleich mehrstimmig gesungen. Was für eine Ansammlung an kultureller Kompetenz war an diesem Abend anwesend. Daher mache ich mir auch nicht wirklich Sorgen. Dr. Knecht führte durch den Gottesdienst und nahm auch die Einführung vor. Das kann er gut und es war stimmig. Es ist vielleicht sogar beruhigend, wenn man sieht, dass da jemand sein Amt lebt. In den Gottesdiensten vor Ort kommt es durch die unterschiedlichen PredigerInnen ja zu den unterschiedlichsten Erlebnissen. Hier war einfach mal alles in Ruhe und ok. GUT.

Frau Scherle hielt eine Ansprache, die sie mit einem Dank an die beiden Prodekane richtete: Es sei ein wirklich neues Amt und sie hätten sich darauf eingelassen. Darauf eingelassen, öffentlich einzustehen als ein weiteres Teil einer Kette, die die Hoffnung auf eine von Gott durch die Liebe verwandelte Welt aus der Vergangenheit hin zu uns ununterbrochen weiterführt. Und das wäre auch die Aufgabe. Die Hoffnung weiter zu geben. Weiterzugeben an die Menschen dieser Stadt. Da man ein Teil dieser Kette sei, könne man in Dankbarkeit zurückblicken und getrost und gelassen auf das Neue.

Frau Klemens und Dr. Volz lasen dann zum Gleichnis des Sämanns und bereiteten damit auf die Einführung und die Predigten beider neuen Prodekane vor.

Herr Kamlah entwickelte programmatisch ein Bild eines Raumes, in dem Glauben möglich ist. Dazu benötigt wird ein Rahmen, der solche Räume möglich macht. Dabei wies er darauf hin, dass manche Menschen nur für kurze Zeit in diese Räume kämen und man sie deswegen nicht abwerten solle. Allerdings sollte es auch nicht die eigene Kränkungsbereitschaft stärken. Verbunden mit dem Sämann wäre zu erkennen, dass auch das kurze Aufgehen des Samens durchaus seinen Wert habe.

Frau Dr. Schoen grenzte für sich das Thema Karikatur ein und wünschte sich mehr Humor. Über sich Lachen zu können mache weicher, durchlässiger und gütiger und ließe Beziehung entstehen. Der Sämann würde nur dann säen, wenn der Boden gut wäre und wir wären der gute Boden für Gottes Wort. (Ehrlich gesagt, war mir der Sinn der Rede nicht klar und was es für die Arbeit in Frankfurt bedeuten könne. Mehr kann man vielleicht unten aus dem Artikel der Kirche erfahren.)

Dann gab es Grußworte. Hervorheben möchte ich das von Herrn Dr. zu Eltz. Es war witzig und humorig und enthielt die eine oder andere Spitze. Natürlich ging es um die Menschen, die in der Kirche Ämter übernähmen. Mit Zitaten belegte er, was ein Würdenträger im Amt dürfe und was nicht. Während mir da jemand ganz aktuell einfiel, war es vielleicht auch eine Rückschau? Na, er freue sich, wenn die evangelische Struktur nun Gestalt annehme. (War da vorher keine? Sehr lustig gehalten und doch nicht ohne.) Während die Dekanin aus Offenbach, Eva Reiß in ihren Worten die Verfahrensseite thematisierte, da Prodekane bisher nicht vorgesehen wären. (Vielleicht zählen die aus Wiesbaden nicht???)

Zusammenfassend gehe ich davon aus, dass die Kirche im Dorf bleibt. Es gab keine besonderen Impulse. Vielleicht ist es ja ganz gut ein Team zu haben, dass in der nächsten Zeit die Ruhe behält. Alle Anwesenden zusammen spiegelten für mich einen angenehmen Konservatismus wider. Solange man nicht ein Thema diskutiert, kommen alle gut klar. Ob das ausreicht für die nächste Zeit, werden wir erleben.

Und unbedingt erwähnen möchte ich das Schlussstück von Kantor Riedel. Es stammte bestimmt aus den Anfängen des 20. Jdh. Weiß es jemand genauer? Mir kamen Kubrikfilme in den Sinn und orientalische Bazare. Es wurde ordentlich schräg in die Tasten „gehauen“, um dann in einem tiefen laaaaaangen Akkord auf einen Punkt hin zu führen. Das fasste recht schön die Veranstaltung zusammen. Letztendlich ist das Ursprüngliche uns Vereinende die Grundlage.

Hier der Artikel der Evangelischen Kirche

Frankfurt bleibt bunt

Unglaublich viele Menschen waren dem Ruf des Römerbergbündnisses gefolgt. Es wurde richtig eng auf dem Römer und wir wissen nun, dass wirklich 10 000 Menschen dort demonstrieren können. Mehr eher nicht.

Ich habe mich über die Reden zum Teil geärgert. Zum Teil waren sie gut. Mia Lehmann vom Stadtschülerrat hat mir mit der direkten unverkrampften Aufforderung nicht zu zusehen, sondern aktiv zu werden gut gefallen und sie nannte auch die Parteien als Verursacher für viele Probleme, denn sie machen die Gesetze. Nett auch anzusprechen, dass manche Lehrer viel falsch machen im Unterricht in diesem Punkt Rassismus. Da sprach sie mir aus der Seele sozusagen.

Frau Eskandari-Grünberg erzürnte mich mit dem ungefähren Ausruf: „Wir sind eine tolerante Stadt-aber die an der Hauptwache gehören nicht dazu.“ Was alles in Frage stellt. Wo ziehe ich die Grenzen zu denen, die dann nicht mehr in die tolerante Stadt gehören? Wäre es nicht besser, uns aufzurufen in Ruhe sich gegen zerstörende Tendenzen innerhalb der Bevölkerung zu stellen und ein Klima aufzubauen, wo die Andersdenkenden zwar ihren Platz haben, aber nicht viel anrichten können?

Die Rede der Pröbstin Scherle ging mir an dem Punkt nicht weit genug, dass sie ausschließlich vom Asylrecht sprach. Das kommt aber gar nicht oft zum Tragen. Wir brauchen Einwanderungsgesetze. Nicht ein verändertes Asylrecht. Und der zweite Punkt, der mir nicht einleuchtet: Die Verknüpfung von asozialem Verhalten mit wirtschaftlich verschlechterten Bedingungen. Also, wenn die Wirtschaft weiter runterfährt, dann ebnet ihr den Weg für Rassismus,… Das trifft meines Erachtens nicht den Kern. Ich habe die Verantwortung für mein Tun in jedem Fall, egal, wie gut oder schlecht es mir geht. Ein Beitrag zu einer weiterführenden Idee kommt aus der Goethe-Uni: http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wissenschaftler-der-Goethe-Uni-Wir-brauchen-Zuwanderung;art675,1189350

Ich möchte aber gar nicht weiter die Reden betrachten, dabei müsste der OB ganz gut wegkommen und Stephan Siegler mit dem Versuch uns auf die Ebene von Pegida runterzuziehen mit der Aufforderung „Wir sind das Volk“ zu rufen, ganz ganz schlecht…..

Also, ich habe die selbstgebastelten Schilder mitgebracht. Leider nicht wirklich scharf, da es schon dunkel war. Trotzdem zeigen sie, was den Menschen wichtig war.

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#RaifBadawi Frankfurt FDP-geht das?

Free #RaifBadawi B8B58oJIYAAENaE Das war heute das Thema zu dem zu einer kleinen Demo vor den Messeturm in Frankfurt aufgerufen wurde. 26 Menschen kamen und einige Reporter von der Bildzeitung, Evangelisch.de(Anne Kampf), FNP. dpa und JournalFrankfurt Da ich das Schicksal dieses Mannes als sehr symbolisch empfinde, wie Blogger kriminalisiert werden und in diesem Fall, sogar mit dem Leben bedroht, habe ich mich ebenfalls schon seit Wochen für sein Freikommen eingesetzt.

Nun standen wir im eisigen Wind und hielten die Plakate in die Höhe, gruppierten uns immer wieder neu, um dem Fischauge des Bildzeitungsreporters etwas zu bieten. Die FDP war diesmal der Gastgeber für diese Aktion. Sie haben einen Slogan: Sie bieten sich als Prügelknaben an Stelle von Badawi an. http://www.ruhrbarone.de/saudi-arabien-bayerischer-fdp-chef-bietet-sich-als-pruegelknabe-fuer-raif-badawi-an/99209 Das war auch der ursprüngliche Gedanke für die Aktion heute. Doch nun verstarb König Abdullah heute Nacht und die Gesamtsituation hat sich verändert. Darauf reagierte die FDP, in dem sie das Schreiben an den Generalkonsul abwandelte und zuerst kondolierte. Das empfand ich als gut. Es zeigt, dass man den anderen sieht. Der Brief wurde vorgelesen und von allen die wollten dann unterschrieben. Da es schon mehrere Aktionen gab, war die Liste gar nicht so klein. Und demnächst wird es in Berlin eine weitere Aktion geben. Wie durch ein Wunder kam, gerade als alles fertig war jemand vom Konsulat vorbei, der dann auch das Schreiben wirklich mit in den Messeturm nahm. Übergabe des Briefes an das GeneralkonsulatChristopher Gohl, der ja nun eher die Bundesebene vertritt, war Sprecher der kleinen Gruppe. Er beschreibt, wie Liberale in Saudi Arabien verfolgt werden.

Nun zu meinem eigentlichen Thema. Kann man denn da mitgehen, wenn man eigentlich gegen die Partei ist? Ich, die die FDP garantiert für viele Positionen ablehne (zum Beispiel beim Thema FES ganz aktuell hier in Frankfurt) und das auch twittere, die geht nun da mit und findet es ganz gut und gelungen. Wir erleben momentan ganz verschiedene Bündnisse. Pegida und Nopegida seien da nur mal Stichworte. Auf allen Ebenen der Gesellschaft verbünden sich Aktive zu einem Thema und erreichen durchaus einiges. Zum Beispiel mobilisieren sie Menschen in ungeahnter Menge. Wie sie sonst nur am Samstag zum Fußball gehen. Viele Fragen werfen sich auf:

Wieweit kann man mit jemandem mitgehen?

Gebe ich meine Standpunkte auf, wenn ich etwas unterschreibe, was ich anders formuliert hätte?

Kann nur noch so formuliert werden, dass eigentlich alle unterschreiben können? Akzeptieren denn die anderen, dass man nur punktuell dazu gehört?

Wie kann eine Organisationsaufgabe erledigt werden, ohne, dass eine Privatperson alles finanziert?

Hier ist aus einem ganz anderen Bereich, dem Internationalen Management der Uni Erlangen von Herrn Prof. Dr. Dirk Holtbrügge eine kurze Arbeit über neue Organisationsformen. Die Arbeit erläutert, warum die bisherige Struktur von Organisationen, das beziehe ich auf Parteien ebenso wie auf Gewerkschaften oder Kirchen auch wenn er auf Unternehmen abzielte, nicht mehr zum gewünschten Erfolg führen. Ein Auszug:

„Eine zweite Ursache für die Dysfunktionalität der Hierarchie zur Bewältigung der gestiegenen organisatorischen Anforderungen ist die zunehmende Professionalisierung der Mitarbeiter. Mitarbeiter mit höherer Qualifikation stellen höhere Anforderungen
an ihre Tätigkeit, die innerhalb ausgeprägter Hierarchien nicht mehr angemessen befriedigt werden können.“
Das ist alles nichts wirklich neues. Doch sind wir im Bürgerengagement ja nicht weiter gekommen. Gerade die Nopegida-Bewegung oder davor Blockupy zeigen ja, wie die Beharrung auf dem eigenen Standpunkt Bündnisse vernichtet. Ehe dieser oder jener Punkt nicht geklärt ist, können wir nicht zusammen arbeiten, auch nicht punktuell.
Was für Stunden und Tage mit Diskussionen verbraucht werden, um sich gegenseitig auseinanderzusetzen, wie uneinig man sich ist. Unfassbare Energieverschwendung von Menschen, die wohl ein persönliches EGO-Ziel haben.
In dem oben verlinkten PDF kann man verschiedene Formen von Organisationsmodellen kennenlernen und sich heraussuchen,  welches für einen das angenehmste ist. Und vielleicht dann weiterentwickeln, wie man es denn für sich zur Zeit gerne hätte.
Einfach weiterdenken an dieser Frage und sich öffnen für die, die an einem Punkt dasselbe möchten, an anderen Punkten aber nicht.
Für mich hat das heute mit der FDP gut geklappt.
Ich werde es demnächst ganz offen wieder versuchen mit einer anderen Organisation oder einem Bündnis, dem ich nicht angehöre.
Übrigens: Wie war es mit der Polizei?
Sie rief an und erkundigte sich, wie viele da wären. Das wars. So geht es auch.

Chancen und Perspektiven für ein neues Leben im Alter

91 ist er und immer noch fit Vorlesungen zu halten.

Klasse! Prof. Dr.Dr.h.c Böhme führte uns in seine Sichtweise zum neuen Altern ein und eröffnete damit die Reihe über ‚Chancen und Perspektiven für ein neues Leben im Alter‘ an der Goetheuni Frankfurt.

Meine erste Vorlesung in der U3L: Universität des dritten Lebensalters.

Es war knallvoll. Sozusagen wie immer im Hörsaal, kaum Platz zu kriegen.

Als Lektüre kann ich das dort erwähnte Buch von Guardini empfehlen. Es hat mich, vor ca. 5 Jahren gelesen, schon erheblich beeinflusst in meiner Sicht auf das Alter und die Lebensstufen. Dann kam noch Hiob, die Septuaginta, Comenius und Goethe vor. Und natürlich auch ein bisschen Böhme.

Die Quintessenz mag sein: Ein erfülltes Leben gelingt, wenn man ununterbrochen für andere und an sich selbst arbeitet.

Ja, die Schwierigkeiten heute alt zu werden und sich entfremdet zu fühlen von dem, was die moderne Gesellschaft so entwickelt, wurden gestreift und auch die als fehlend empfundene Würde oder sogar Ehrwürde dem alten Menschen gegenüber. Der Begriff „die alternde Gesellschaft“ ist als Hülse entlarvt, denn orientiert wird sich an den Jungen. Zum Teil sogar von den Alten selber.

Das 3. Lebensalter ist Teil des Lebens und nicht die im Absterben befindliche Phase des Lebens. Es ist erfüllt von geistiger Arbeit: Arbeit für andere, da der Mensch als Sozialwesen auf Kommunikation angewiesen ist und in wechselseitigen Beziehungen lebt. Und Arbeit an sich selbst. Sinn des 3. Lebensalters ist, zu sich selbst zu kommen und frei zu werden von der Fremdbestimmung der früheren Abschnitte, hin zur Übereinstimmung von „ich und selbst“.

Drei Phasen des Alterns wurden genannt:

1. Phase des Alterns

„Altwerden ist herrlich, wenn man nicht vergessen hat, was anfangen heißt.“ Mit Erwartungen an die Zukunft ordnet man sein Leben neu und hält Rückschau. Es ist die Zeit für Neubeginn.

2.Phase des Alternden

In dieser Phase der Erinnerung bekommt die Vergangenheit („die Kindheit hat man lebenslänglich“)Dominanz in unserem Denken. Mit unterschiedlichen Gefühlen fragt man sich: Was hat es denn gebracht? Und was kann ich noch tun, um die Erfüllung zu erreichen.

3. Phase des Alten

Es ist die Phase der Kontemplation. Man besinnt sich auf die eigenen Kräfte und die eigenen geistigen Landschaften. Goethe:„Es findet uns als die wahren Kinder“. Man wird zum Geistwesen, das offen für andere ist und im Zustand der Hilfsbedürftigkeit. Es verbleibt die Arbeit an sich selbst.

Was noch verarbeitet werden kann, wissen wir noch gar nicht. Es kann bis zum letzten Atemzug etwas ausgestrahlt werden und auch gelernt.

Der Sinn des Lebens wird vom Einzelnen bestimmt.

 

Lebe, um zu lernen. Lerne, um zu leben. (Frau Aja?)

Das Leben verstehen wir erst im Rückblick – doch leben müssen wir es nach vorne.

 

 

 

 

 

Kamingespräch mit Dr. Schenk (Zoologische Gesellschaft Frankfurt)

Stichworte zum Kamingespräch in der Stiftung Polytechnische Gesellschaft am 16.12.14:

Herr Dr. Christof Schenk nennt drei Faktoren die entscheiden, ob sie sich für ein Gebiet einsetzen:
Biologische Vielfalt-Größe-Wildnis eines Gebietes.
Wenn das wirklich zusammenkommt, dann werden sie aktiv, sind sie aktiv von der Zoologischen Gesellschaft mit 12 Mio Jahreshaushalt.
Dabei verstehen sie sich als Handwerker vor Ort und werden auch so von anderen Organisationen eingeschätzt, so dass man in dieser Nische recht gut arbeiten kann und bei großen Fragen mit anderen zusammengeht, um die oft bessere Lösung für eine Frage zu finden oder sich auf höheren Ebenen einzubringen.
Schlauere Lösungen zu finden, die zum Beispiel verhindern, dass Straßen durch geschützte Gebiete geführt werden oder Erdöl abgebaut wird, wo es wirklich ganz schlecht für die Rest-Natur ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zoologische_Gesellschaft_Frankfurt

Dr. Schenk führt an, dass dem privaten Profit der gemeinschaftliche Verlust nicht berechnet wird, und so ist durch das Gewinnstreben der Wirtschaft ein Massensterben ausgelöst worden, das sich in einer ungeheuren Geschwindigkeit fortsetzt. (Faktor 1000-Jeden Tag 150 Arten)

Er malt ein Bild mit Worten über die Situation:
„Die Erde als Festplatte, auf die wir doch noch die Fotos bringen wollen vom letzten Ausflug und dafür irgendetwas löschen. Egal was und irgendwann das Betriebssystem erwischen.“
Denn wir sind nicht in der Lage Mechanismen zu entwickeln, um die Komplexität dessen, was wir da anrichten zu beantworten. (Siehe Lima-Konferenz)

Die Einrichtung von Grünhelmen wird gefordert zum Erhalt der Natur von der so viele Menschen abhängig sind.

Mit diesen deutlichen Worten werden wir nun zum Handeln aufgefordert.

Hoher Besuch in der Serengeti: Bundespräsident Gauck besuchte die ZGF  im Februar 2015

Zum Neujahr

So unsicher wie dieses Jahr über die Weltlage und auch hier habe ich mich noch nie gefühlt.
Daher ist es mir wichtig euch einen guten Rutsch zu wünschen in ein Jahr, dass wir hoffentlich verdaulicher finden.
Lasst es euch heute gut gehen und trauert nicht über die vergangene Zeit. Ab Morgen ist nicht alles anders, doch hilft dieser Jahreswechsel beim Versuch die Dinge neu zu sehen, das Alte hinter sich zu lassen.

Wichtiger als zuvor ist es, die eigenen Werte zu erkennen und zu verteidigen gegen Verbrecher in der Politik und der Wirtschaft. Es gibt da auch gute Leute. Finden wir sie und unterstützen wir sie.

2015 ist ein großes Versprechen an uns und alle Mitmenschen

Neujahr 2015

Frankfurt aus verschiedenen Stockwerken der Commerzbank

Eine wunderbare Einladung im Rahmen von Common Purpose in die Commerzbank, ermöglichte mir zumindest für mich ungewöhnliche Blicke auf die Stadt.

Aus dem 27. dem 35. und dem 53. Stockwerk aus konnte ich ein paar Ausblicke mitbringen mit meiner kleinen Klick und Knips.

Das Wetter war nicht ganz so gut und trotzdem konnten wir weit über die Stadt hinaus sehen. Es ist was für Frankfurtfans. Denn so hoch kommt man ja nicht oft.

Zum Schluss sieht man ein paar Eindrücke von unten. Sehr beeindruckend ist das Kunstwerk von Thomas Emde in der Lobby durch seine Metamorphose vom Wolkenbild zum Sonnenauf-und Untergang.

 

Der Japantower auf Augenhöhe

Die Helaba noch von unten sozusagen

Goetheplatz

Goetheplatz

My Zeil

My Zeil

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Dom und EZB

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Baustelle Mainkai

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Frankfurter Hof

Asiatischer Garten

Hortensien im Asiatischen Garten der Commerzbank

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Eine Stufe höher EZB und Dom

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…auch die Baustelle verkleinert sich

Stückchen Haupt-Bahnhof

Ein Stückchen Hauptbahnhof

Wolframfäden für die Flugsicherung

Commerzbank-Arena und Flughafen

Wolframfäden für die Flugsicherung

Commerzbankarena deutlicher

…und das Ganze von ganz oben

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Und jetzt sehen wir auch den Hauptbahnhof etwas besser

Helaba Turm auf Augenhöhe

Helaba Turm auf Augenhöhe-oder sind wir höher?

Goetheuni

Goetheuni oder IG-Farbenhaus

My Zeil und Zeil

Die Grenzen der Stadt

Gebäudemitte mal als lichtes Zentrum

Ältere Kunstwerke-Hier die Zeitungsleser. Wir sahen auch den nie fertigwerdenden Fensterputzer oder die etwas ältere Quotenfrau mit Zeitung auf den Fahrstuhl wartend.

Großes Wandkunstwerk im Empfang von Thomas Emde

Die Bildpunkte (ca 9,5 mio) sind Farbstalakmiten

Sonnenaufgang

Sonnenuntergang

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Faszinierende Arbeit

Ja oder lieber Nein zum Netz-Ein Kommentar zum Polytechnik-Kolleg 2013

Hier meine Thesen zu gestern, die zugegeben etwas provozieren können: Daher ja zum Austausch

Wie war es gestern im Polytechnik-Kolleg in Frankfurt

Für im Netz Aktive eher traurig. Klischees der alten Männer, die selber wohl nur Wikipedia nutzen, Ebay und Amazon und nur Google als Suchmaschine kennen. Nur Frau Prof. Dr. Grell und eine Schülerin aus dem Liebig Gymnasium waren wirklich klasse. Vielleicht gefallen haben auch noch Prof. Rath und Herr Bickedahl natürlich. Die wussten wenigstens, worum es ging und hatten Positionen, die der Realität nahe kamen.

Schön war, mit dem Museum für Kommunikation die Veranstaltung über Twitter zu begleiten. #ptk2013  Schau mal rein.

Sie bieten ein Storify über die Tweets und Links an. Nur das Wann ist noch nicht klar. So gesehen war die Netzgesellschaft zwar nicht gleich für alle sichtbar, aber doch nachvollziehbar und da.

 

Allerdings war es super, dass dieses Event stattfand. Denn so kamen die Welten mal in Berührung.

Wir müssen noch viel tun, um den politischen Quatsch abzustellen: Das Netz liefere keine demokratiefähige Mehrheit und schließe viele aus und kann deswegen nicht ernsthaft herangezogen werden für die Gestaltung unserer Demokratie. Das kann ich für die Situation außerhalb des Netzes auch bestätigen.

Wie war es mit der Mobilisierung gegen die Privatisierung von Wasser? Eine Onlineaktion nicht nur aber zum großen Teil, die Millionen mitmachen ließ und zum Erfolg erst einmal führte.

Die Herren sehen keine Chance im Netz, sondern ihren persönlichen Bildungskanon gefährdet oder nicht anerkannt.

Ein Beispiel:

Die aktuelle schlechte Jugendsprache wurde mit dem Nutzen des Netzes verknüpft.

Dass gerade die, die gar nicht ins Netz gehen die größten Sprachdefizite haben, spricht gegen eine solche Argumentation.

Und jede Frage wurde mit den Totschlagargumenten beantwortet:

Kriminalität, Pornografie, Gefährdung, unkritische Netzgläubigkeit…

Wenn sich Leute im Netz schlau machen, hieß es: Sie erkennen die Institutionen wie Stiftung Warentest oder Ärzte nicht mehr an…und so weiter.

 

Die Frage stellt sich: Warum nutzen wir dann das Netz?

Warum sehen wir uns vor die Frage gestellt, so eine Veranstaltung zu organisieren?

Frau Prof.Dr.Grell findet da schnell eine Antwort: Es fehlt Medienbildung in der Gesellschaft und sie tut was dagegen.

 

 

 

Pilzzeit

Diese netten Kerlchen wachsen alle in meinem Garten

Weder Tier noch Pflanze

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UmFAIRteilen

Der Titel heute für die Veranstaltungen in insgesamt 40 Städten heute.

Es ging immer wieder um die Schulden, die uns entstehen, durch die Übernahme der Schulden, die die Banken auslösten. (Anmerkung aus Twitter: Die Schulden wurden nicht  von den Banken verursacht, sondern von Politikern die Darlehen der Banken als Geschenke unters Volk brachten.) Siehst Du das auch so??? Hier ein Link zu einem FAZ-Artikel

Diesen 500. bekamen wir alle um Krach zu machen, denn gefaltet und geschlagen knallt es. Der Direktor der Caritas des Bistum Limburg, Dr. Hejo Manderscheid hielt eine viel zu lange Rede und erzählte, was wir schon alle wissen und weswegen wir doch kamen. WARUM tut er das? Das nimmt die Menschen nicht ernst. Dazu fand ich einige Aspekte in der Rede fragwürdig. Vielleicht ist er ja der Meinung, doch er hat es so ausgedrückt, als wäre es so. Das regte mich nun wieder auf, denn würde er es als seine Meinung darstellen, könnte ich mir überlegen, wie ich das finde. So erzeugte er nur Abwehr.

Auf der Rückseite das Motto von heute.

Nur der Narr hält diese Gesellschaft noch aus. Wir werden ihn noch einmal später sehen.

Die Verdischlange

„Alles Blech“ heizte mehr ein, als die Stimmung untereinander hergab. Ganz ganz gut!

Ganz anderes Publikum als bei den Occupy-Demos? Nicht ganz anders-aber andere Organisationen riefen auf. Es war mehr und bessere Ausstattung, als Occupy je aufbringen konnte. Ordner und „ausgewiesene Backstage“ regelten dezent den Lauf der Menschen. Aber gute Stimmung war nicht. Warum? Dazu komme ich noch weiter hinten.

Ja, da ging es auch in der Abschlussrede drum. Und auch in einem Lied von Konstantin Wecker(Virus). Ohne Anzughosen sehen die Männer, die uns den Kummer gebracht haben nicht besonders gut aus. Der Gedanke wurde geäußert, die mal mit einem Euro am Tag auskommen zu lassen.

Klar, wogegen der Zorn sich richtet.

Und welche Befürchtungen das auslöst.

Das Wort Generalstreik war zu hören und auch Klassenkampf wurde durch die SDAJ auf erstaunliche Weise installiert. Blitzschnell war das Transparent an dieser schwierigen Stelle oben.

Unbedingt erwähnt werden müssen diese tapferen Kämpfer. Sie wollen ihre Arbeitsplätze zurück. MAREDO

Und da besprechen sich die beiden Künstler vor dem Auftritt und sie warten, denn wieder hört der Redner nicht auf zu reden.

Auf dem Denkmal entsteht ein Nebenschauplatz. Durchaus angebracht bei dem Thema. Überall wird auf unsere Kosten Kasperle-Theater gespielt. Das könnte der Narr ausdrücken.

Und dann sprach nach einer Performance der Französischen Gruppe Klee (warum die?) der große Vorsitzende Bsirske. Und alles was er sagte war gut, doch da er nicht aufhörte, Menschen vor der Bühne und auf der Bühne nicht ernst nahm, wurden seine Worte als nicht authentisch erlebt. Eine vertane Chance. Meine Güte, wann lernt ihr es denn endlich? So kann man die Leute nicht mehr ansprechen. Und dazu noch Klatscher(siehe oben) verteilen. Grausig!!! Das kann Occupy besser. Aktive Zuhörer und klare Orientierung auf die, die zuhören und nicht auf die Medien, die zur Hälfte die Bühne füllen.

Ganz hervorragend hat mir dieses Bild gefallen. Natürlich wollte die Gebärdenübersetzerin nicht das ausdrücken, was ich eben beschrieben habe. Doch so, wie man es sehen kann war es.

Derweilen enstand ein eigenes Theater auf dem Denkmal und später wurde auch noch ein Plakat enthüllt. Kann man die Kasperlepuppen erkennen?

Und dann kam Konstantin Wecker und sprühte die schlechte Laune einfach weg. Das Lächeln von Frau Merkel besang er wie Absurdistan als Ausdruck für die Verhältnisse in unserem Land und Empört Euch! Mit einem Musiker gab es eine Percussion-Einlage. Das hat mir wirklich gut getan und auch gefallen. Er hält mich nicht für zu doof, sondern nimmt mich mit auf die Reise durch seine Gedanken und ich kann es dann selber bewerten. So finde ich das Herangehen richtig.