Ein weltweit einmaliger Job

Umsteigen in einen anderen Flieger? Das kann enorme Tücken enthalten und gehört zu dem Problemkreis, aus dem die Hilfesuchenden in den Sozialdienst am Flughafen Frankfurt kommen.

Diese gestrandeten Passagiere verbringen dort zwischen 2 Stunden – 2 Wochen ohne Bett, bis geklärt ist, wie sie wieder wegkommen aus der Transitzone oder eine Bleibe finden in Deutschland.

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Betreut werden sie vom Sozialdienst der evangelischen Kirche am Flughafen Frankfurt, deren Leiterin Bettina Janotta ist. Und mit der Fraport, dem Sozialamt der Stadt Frankfurt, festen Geldgebern wie der Caritas,… leisten wir uns da etwas, was es weltweit so nicht noch einmal gibt.

Aus den verschiedensten Gründen stranden Menschen auf der Reise. Oft ist es das Umsteigen von einer Airline in die andere. Man reist, kann die Sprache nicht oder vermutet nicht einmal, dass man irgendetwas tun müsste aus einer anderen Kulturerfahrung heraus. Oder, man kommt aus einem Land zurück in die völlig fremde Heimat. Wenn diese Menschen sich dann an jemanden wenden, werden sie an den Schalter des Sozialdienstes geschickt, der von 10 – 12 Ehrenamtlichen betreut wird. Können die nicht erfolgreich helfen, kommen die drei Profis zum Einsatz. Und das kann sehr intensive Arbeit auslösen, um Kontakte zu den Familien herzustellen oder zu den zuständigen Botschaften/Institutionen um das Geld für die Rückreise aufzutreiben.

Manchmal gelingt dies, manchmal nicht. Dann sitzt da ein Mensch, ist völlig fertig und hat kein Geld, um einen Aufpreis oder ein Ersatzticket zu bezahlen. Essen, eine Decke und Telefon werden sofort zur Verfügung gestellt und natürlich Zuhören, Beratung und  Begleitung um alles zu klären. Es gibt keine Betten. Nachts ist geschlossen. Hart- doch sonst müssten sie eben 14 sein dort und nicht drei. Das ist nicht zu finanzieren.

Ja und dann leben ca 150 Menschen immer am Flughafen. Ohne Bett, ohne Geld. Sie finden das, was die Reisenden dort lassen und betteln sich was sie brauchen zusammen. Es gibt sogar europäische Obdachlose. Sie sammeln am Frankfurter Flughafen und gehen dann zurück bis ihr Geld aufgebraucht ist. Sie fallen im Tagesablauf selten auf.  Sollte doch einmal einer Probleme bekommen, dann wird der Sozialdienst gerufen und man schaut, was man für diesen Einen tun kann. Seht euch den Film an. Es gibt hier einen sehr kurzen Einblick und den langen wirklich gut gedrehten Film von Herrn Haarhaus.

Dieser Eindruck ist drei Minuten lang.

Der lange Film läuft eine halbe Stunde und startet ab Minute 5,30 ca.

 

Hauptträger ist der Evangelische Regionalverband. Da kann man mal ein Projekt sehen, wo Hilfe am Menschen gelebt wird.

Jede/r, die ein Projekt für die nächste soziale Aktion suchen: Hier darf gespendet werden. Bequeme Kleidung- nicht zu klein. Spielzeug und natürlich Geld.

 

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