Erste Woche „gearbeitet“- Arbeitswelt muss sich ändern

Das ist eine freudige Botschaft- für mich.

Mein neuer Job knüpft an meiner bisherigen Erfahrung nahtlos an und hat mich sogar über den stationären Teil meiner Gürtelrose gebracht. Denn nichts hilft besser, als befriedigend zu arbeiten. Es geht wieder um Leseförderung, bzw. deren Organisation. Kontakte aufnehmen, Strukturen verstehen, nette Anschreiben formulieren, Risiken erkennen. Das kann ich auch vom Krankenbett aus. Die Reaktionen waren nicht immer positiv, doch alle hatten ein anregendes Element. Und ein Lob bekam ich auch schon. „Herz, was willste mehr“.

Überhaupt hilft Arbeiten über depressive Stimmungen hinweg, so sie nicht durch die Arbeit ausgelöst werden. Von daher sollte es ein Menschenrecht sein und in allen Grundgesetzen stehen. Dass die Arbeitswelt sich noch kolossal ändern muss, sieht man nicht nur an den Krankenbeständen. Auch die Notwendigkeit alle miteinzubeziehen, schafft neue Bedingungen. Bisher gab es die gesellschaftliche Notwendigkeit nicht, allen Nachwuchs in qualifizierte Arbeit zu bringen. Im Gegenteil, oft war es völlig egal was aus dem dritten oder vierten oder fünften Kind wurde, bis hin zur Vernachlässigung. Von daher haben wir heute eine zwar sehr bürgerliche Sicht, doch eben auch eine fürsorglichere. Die bürgerliche Sicht ist zwar sozial, doch letztendlich misanthropisch also menschenfeindlich. Aus den Ängsten, die durch die fehlende Bodenhaftung des „Bürgerlichen“ entstehen, haben wir es mit diesen ungeheuren Zwiespälten zu tun, die uns den Blick auf die wirklichen Gesellschaftsprozesse verstellen.

die ach so holde jugend-romantisch verklärt

Na, ich kann es nicht ändern. Meinen Kopf werde ich nicht verdummen lassen und mich für mehr direkte Demokratie einsetzen. Das wir dafür nicht zu blöd sind, wie die vielen bürgerlichen Medien von sich geben, bin ich fest überzeugt. Es dauert halt, bis sich die wirklich vorwärtsgewandten Ideen umsetzen. Liebe Grüße

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