Tiefenschärfe

Mit meiner kleinen Digitalkamera probiere ich aus, was im Ratgeber für digitales Fotografieren empfohlen wird.

Diesmal ging es um Tiefenschärfe. Da kam mir die noch leere U-Bahn gerade recht.

Ein Versuch Tiefenschärfe in das Bild zu bekommen.

Das ging schon mal gut. Die Linien dürfen nicht in einander übergehen, sonst sehen wir auf dem ja zweidimensionalen Bild keine Tiefe. Nun war ich in der Stadt. Einmal wollte ich ins Kino (Die Friseuse-gut!), dann war etwas zu erkunden. Das trieb mich in My Zeil. Beim Durchspazieren ergab sich ein neuer Weg hinaus aus dem Komplex und ich sah das hier:

Mehrere Jahrhunderte auf einen Blick

Der mittelalterliche Turm von 1428, der Eschenheimer Turm ist direkt im Blick, wenn man My Zeil (2009) in Richtung des neuen Palais Quartiers verlässt.

Das Palais wurde für Thurn und Taxis 1739 fertiggestellt. Es gibt eine recht unterschiedliche Nutzung und Bedeutung des Gebäudes. 1944 waren durch die Bombardierung große Schäden entstanden. 1951 wurden dann große Bestandteile abgerissen für das Fernmeldehochhaus. Hier ist eine alte Briefmarke:

by wikipedia scanned by NobbiP

Heute ist das Palais wieder dem spätbarocken Ursprung entsprechend, wenn auch kleiner und leicht angepasst wieder aufgebaut. In diesem Jahr sollen die ersten Nutzer einziehen können. Durch das Portal sieht man die Nähe zu My Zeil. Was für ein Baumix durch die Jahrhunderte entsteht. Und das alles, weil ich die Tiefenschärfe ausprobieren wollte.

My Zeil durch das Portal des Palais

So geht der Turm übrigens weiter:

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2 responses to this post.

  1. Posted by lesekater on 14. März 2010 at 19:32

    Tolle Aufnahmen.
    Wie hast Du es geschafft, dass keine stürzenden Linien entstanden sind?
    Und bei solchen Aufnahmen, die ja in der Hauptsach, wie Du schreibst dem Ausprobieren und Erkunden dienen, informieren mich auch immer technische Daten. Welche Kamera hast Du verwendet und welche Einstellung (Blende, Zeit, Brennweite, etc.) dabei verwendet?
    Liebe Grüße,
    lesekater

    Antwort

  2. Posted by Dorothea Geissler on 16. März 2010 at 09:51

    Diese Fotos bringen mich auf den Gedanken, Ihre Theateraffinität mit Ihrer Fotografie in Verbindung zu sehen? Kann es da Schnittstellen geben?

    Antwort

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