Ein toller Hecht!

Dieser November kann mir ganz schön zu schaffen machen, wenn er so grau und verregnet ist. Was kann ich dagegen tun? Kerzen aufstellen, Musik hören und mir die bunten Farben aus dem Sommer über meine Fotos einblenden. Bei diesem Versuch stolperte ich über meine „Unterwasser“-Fotos.

Im Wildwassergarten in Furth im Wald, kann man in einen See steigen und ihn sich auf Augenhöhe mit den Fischen ansehen. Wenn  es so sonnig ist, wie an diesem Tage, dann hat man den vollen Durchblick! Genial.

So ganz klar wird mir dabei nicht, warum dieses Biotop so aufgebaut ist, wie es ist. Wie viel prächtiger ist das Meer. Hier ist alles etwas grau in grau und unendlich schlammig. Mit Sonnenlicht  sieht es freundlicher aus.Die Fische schwimmen hin und her und scheinen einem geheimen Pfad zu folgen. Mir wird nicht ersichtlich welchem. Fische sind im See standorttreu. Das heißt, sie schwimmen immer wieder an einem vorbei. Begeistert hat mich, diesen Blick überhaupt zu haben. Es verändert meine Perspektive.

Dass es nicht ungefährlich da unten ist, haben wir geahnt. Doch scheinen die Fische  die Gefahr einschätzen zu können, denn als der Hecht an ihnen vorbeischwamm, blieb alles ruhig. Oder täuscht das? Geht es uns nicht auch so, dass wir die Gefahr einfach nicht sehen wollen?

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