Im Web2.0

Den ersten Kontakt hatte ich über den Onlinekurs „bibliothek2009“, der immer noch frei im Netz nachzuarbeiten ist. Es wird auch in Zukunft geholfen, ihn zu absolvieren. Da sind viele Zugänge enthalten und man kann nachschlagen. Es waren bisher vier Kurse, die von dem Team abgehalten wurden.
Diesen Kurs wollte ich mitmachen, weil ich mich mit meinem Unwissen unwohl fühlte. Was ist das, wovon die reden? Und wollte ich heute studieren, dann wäre es ein Muss, das Web2.0.
Der andere Grund war, dass ich mich einfach beschäftigen musste. Da kam mir der Kurs gerade recht.
Dann wurde es doch zuerst so anstrengend, weil neu und viel, dass ich begeistert und ausgelaugt war. Dann bemerkte ich, dass wir uns nicht in einem geschützten Kurs-Raum befanden, sondern schon mittendrin und ich war da nicht drauf vorbereitet. Ich hätte vielleicht anders geschrieben?
Jetzt bin ich ein Teil dieses Web2.0 und erfahre alles was da so ist. Doofe Leute muss man sogleich aussortieren und sich auf das konzentrieren, was man selber will. Und dann ist da eine herrliche Freiheit von Kommen und Gehen, die ist super. Das ist das Größte daran. Jeder darf selbst entscheiden, was man tun will. Klasse! Und ich bekomme für meine 100% Wedernoch/Dazwischen ein Feedback. Von irgendjemandem, der mir nicht verpflichtet ist. Weil ihm was gefällt. Und ich mache es genauso. Das ist gut. Nimmt einem aber überhaupt nicht die Einsamkeit. Das wollen viele ja erreichen und beklagen sich über die anderen, dass sie nicht reagieren. Doch niemand muss was tun. Genial!
Was mich stört, ist, dass wieder nur ein Teil der Menschen überhaupt Zugang hat, denn du musst, um teilzunehmen, lesen und schreiben können. Ich setze da auf Sprachsteuerung in der Zukunft. Wenn bis dahin die Zensur nicht diese Freiheit eingeschränkt hat. Was anzunehmen ist. Wir erleben etwas ganz neues hier. Und es funktioniert!!!
Es frisst unglaublich viel Zeit- was mir gerade gut tut. Ich bin hier unterfordert und kann im Netz alles nach meinen Wünschen langsam hochschrauben. Wieder genial! Und das mit 50!
Dr. Antje Schrupp meint, dass die direkte Begegnung wichtiger wird, wenn das Netz alles an Infos bietet. Da hat sie recht. Und auch das wäre eine feine Sache. Wir reden miteinander, weil wir es wollen.
Ich freu mich, dass Du dabei bist, egal in welchem Maße.

 

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Großartig wie das Web2.0: Japanisches Feuerwerk

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2 responses to this post.

  1. Hallo Bettina, ein schöner Post 🙂
    Aber darf ich dir ein bisschen widersprechen – bzw. anmerken, dass das Web2.0 gerade für den Teil der Menschen die nicht Lesen und Schreiben können etwas verbessert hat? Es ist einfacher denn je, Videos oder Musikdateien zu posten – und damit kann man sich selbst mitteilen ohne zu schreiben. Mit P(V)odcasts, Audio/Videokommentaren etc. und sogar malen könnte man, wenn man das möchte – gibt es doch genügend Seiten, auf denen man kritzeln kann. Und viele der Webanwendungen werden versucht so aufgebaut, dass sie möglichst ohne eine umständliche Erklärung verstanden werden können – natürliche Bedienoberfläche. Und in den letzten Jahren hat sich viel bewegt – viele Programme/Anwendungen/Webseiten werden mittels Videos oder Slideshows vorgestellt. 🙂 Da muss man die Textanleitung manchmal suchen.
    Natürlich ist es damit noch lange nicht getan – aber ich denke, es ist ein guter Weg – und wenn Menschen wie du, die motiviert sind zu helfen ihr Wissen mit den Möglichkeiten des Web 2.0s verknüpfen kann noch eine Menge geschaffen werden :))

    Antwort

  2. […] habe ich auch an Wedernoch bei WordPress bzw. Dazwischen bei Twitter einen Ping zu Ihrem Artikel Im Web2.0 gelegt (schreibt man eigentlich, dass man einen Ping „legt“???) – Heute schon […]

    Antwort

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