#Stubebrennt

Wenn wir lernen, dann brauchen wir dafür eine soziale Gemeinschaft. Soweit ist die Forschung schon. Sonst bleibt es nicht hängen oder wir können uns nicht gut motivieren. Deshalb bringt einem alten Menschen die Übung vor einem Gerät auch nicht unbedingt einen Lernerfolg. Er möchte seine Leistungsfähigkeit erhalten für jemanden und mit jemandem. Haben wir ein Ziel, wie einen Abschluss, der uns qualifiziert, dann können wir über eine Zeit uns dazu bringen trotzdem zu arbeiten, mit Ziel im Blick. Noch besser im Austausch mit anderen.

 

Nun haben wir uns diesem Fernkurs der STUBE angeschlossen, um uns in unserer Freizeit im Thema Kinder-und Jugenliteratur weiterzubilden. In der ersten Arbeit wurde nach unserer Motivation gefragt. Und ich für meinen Teil habe da implizit und explizit  drin stehen, dass mich die Stube mit ihrem Wissen als Austauschpartner so reizt. Endlich mal an die Fachleute heran zu kommen.

Auf der Tagung in Würzburg verkündete Frau Dr.Lexe uns, dass daran nie gedacht war. Wir können Fragen stellen, aber ein Austausch im vorbereiteten Forum war nie in ihrem Sinne.

Und deswegen läuft dieses Forum auch nicht.

Der Austausch kommt zu Stande, wenn es einen Grund dafür gibt. Zum Beispiel, dass ich mich mit jemandem über ein Thema erst informiere und dann auch streite. Oder es ein gemeinsames Ziel gibt. Wir sind ja alle mit dem besten Willen gestartet.

In einer Klasse unterhalten sich die Schüler in der Pause doch nicht über den Unterricht oder angegliederte Inhalte.

Und Kontakte knüpft man über die Mitgliederliste, um sich kennen zu lernen. In Hessen haben wir uns getroffen. Das ergibt menschliche Kontakte und die bilden dann die MitschülerInnen. Wir schreiben uns und schicken uns Grüße oder Fragen.

Diskutieren wir über die Inhalte? Haben wir einen regen Austausch über das Programm? Nein.

Denn das wäre verknüpft mit einem Anspruch. Dem Anspruch, mit dem Lehrer zu diskutieren. So, wie es nach einem Vortrag auf der Tagung ist oder in der Uni (bestenfalls) im Seminar. Denn wir wollen ja etwas dazu lernen. Wenn Hans und Fritz über Mathe reden, was sollte es für einen Sinn haben? Fragt Hans Fritz, dann nur, um eine erkannte Schwäche zu beheben. „Wie geht das? Wie rechnest du das?“ Mehr kann da nicht stattfinden.

Nutzen sie das Forum für ihren Austausch, war der Vorschlag. Warum soll ein Nichtraucher einen Aschenbecher benutzen? Es muss doch einen Sinn ergeben. Selbst wenn man mich als Dauernerver in dieser Frage mal abzieht, wo sind denn die anderen alle? Die sind doch nicht weg, weil sie sie sich nicht engagieren möchten. Sie sehen in diesem Forum keinen Sinn. Und das kann ich wiederum verstehen. In den ersten beiden Semestern sollte einer der STUBE-Menschen im Forum anwesend sein. #unibrennt

Da Frau Dr.Lexe, wie in Würzburg mitgeteilt, vermutlich nun wieder eine ihrer schönen Tassen verliert und mir das gar nicht recht ist, bringe ich den Gedanken ins Spiel ihr eine wundervolle Tasse mit einem netten Spruch in der Tasse zum Nikolaus/ Weihnachten/ Neujahr zu schenken.


 

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