Lernen vor Ort

Die Polytechnische Gesellschaft hatte die Idee zum Modell „Lernen vor Ort“.

Das wird in Frankfurt und 39 anderen Kommunen an den Start gehen und soll helfen, möglichst vielen Kindern ein Erlernen der notwendigen Fähigkeiten für eine Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Denn ohne Lesen, Schreiben und Rechnen ist eine selbständige Lebensgrundlage nicht auf zu bauen. Lassen wir wirtschaftliche Interessen, die sicher auch dahinter stehen einmal weg, so scheint der Modellversuch ein interessanter Ansatz zu sein.

Zum Einen soll es eine Vernetzung aller an der Erziehung Beteiligten geben. Das entspräche auch dem hessischen Erziehungs-und Bildungsplan.

Zum Anderen ist der Ansatz, an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und deren Familien anzusetzen absolut notwendig.

Für einen Haushalt, den eine Kommune ja darstellt, ist für die Verteilung des Budgets Vorraussetzung, dass wir die Bedürfnisse der Beteiligten kennen. Was wir in Deutschland machen ist aber, eine Expertengruppe einzusetzen, die das dann schon wissen wird. Darüber kann man dann politisch trefflich streiten, ohne an die wirklichen Bedürfnisse jemals heranzukommen.

Ich bin gespannt, ob es diesmal gelingt, näher an die Kinder heranzukommen und vor allem den Überbau, der uns hindert abzuschütteln.

Ich wünsche es uns allen.


Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: