Na super!

Ihr wolltet mich zum Wahnsinn treiben! Gebt es zu!!!

Bei Library Thing, so war die Aufgabe, macht ihr euch schnell mal ein Konto auf und ladet ein paar Bücher in eure eigene Online-Bibliothek.

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Guter Dinge und mittlerweile nicht unerfahren, habe ich mich angemeldet und mein erstes Buch in die Suche eingegeben.

Das Buch liegt neben mir. Es hat einen Titel und einen Autoren und sogar eine ISBN. Was sollte da also schiefgehen?

Alles!!!!!!!!!!

Das Buch gibt es, wenn ich über Amazon.de gehe oder ZVAB, im Netz. Ich gebe gerne zu, dass es älter ist. Doch das ist das Buch, mit dem ich anfangen möchte. Die angebotenen Kataloge fanden es nicht. Die Schweizer Bibliotheken hatten es dann. Aber ohne Umschlag. Gut, das lässt sich ändern. Doch irgendwie wollte ich gerne meine Ausgabe und nicht eine andere. Also „Manuelle Eingabe“ gewählt und begonnen alles einzugeben, was ich wohl herausfinden konnte. Beim Bild hat sich die Seite dann verabschiedet.

Hä!!!!!

(Das ist hessisch und heißt: Wie bitte?)

Nun sitze ich hier. Der Nachmittag ist rum. Das Buch ist drin. Und es gibt niemanden, der es in diesem Bücherverzeichnis kennt. Niemand!!!!!Was Tun? Von Nikolai G Tschernyschewski

Dabei ist es ein tolles Buch. Und es hat mich davon überzeugt, dass auf eine furchtbar schlechte korrupte, schleimige, versoffene Elterngeneration, wie sie es unter dem Zaren war, eine gute an Werten interessierte Jugend heranwachsen kann. Das Buch hat damals die Jugend verändert. Der Typ im Knast, der das Geschreibsel von Tschernyschweski las, hat die Brisanz überhaupt nicht erkannt und es rausgelassen. Zum Glück! Und auch Lenin hat sein Werk „Was tun“ danach benannt.

Hallo Digitaler Eremit, verstehst Du mich jetzt besser?

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4 responses to this post.

  1. Nach all der Arbeit, Mühe und dem Frust kann ich dir vielleicht wenigstens einen kleinen Lichtblick geben: „Du bist nicht allein!“

    Irgendwie hat hier die unterschiedliche Übersetzung des Nachnamens im deutsprachigen und englischsprachigen Raum von Nikolai zugeschlagen. In der Schreibweise „Chernyshevsky“ ist er immerhin 150 Personen bekannt 🙂

    Antwort

  2. Das ist ja doll!
    Wäre ich zumindest am Anfang nie drauf gekommen.

    Ich bin nicht allein!!! Hurra

    Merci für’s Nachschauen 🙂 🙂

    Antwort

  3. Hä! ist übrigens nicht nur Hessisch, sondern auch Sch’ti. Vielleicht sollte sich damit mal ein Linguist beschäftigen. ;o)

    Antwort

    • Posted by Wedernoch on 5. August 2009 at 18:15

      Die Hesse sind eben nichts eigenes.
      Schon immer ein Mix aus allem, was durchgezogen ist.

      Könnte eben auch Sch’ti sein. 🙂
      Enorm, wie die Übersetzer für den Film das hinbekommen haben. Den es ist auch in Deutsch gut rübergekommen. Oh, jetzt weiß ich es: Der Übersetzer war Hesse.

      Antwort

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