Klare Sache

Es geht wirklich nicht anders, als dass ich mir im Tun die „tools“ aneigne. Wäre also die Frage zu klären, worüber ich schreiben möchte. Und da liegt das Eigene so nah.

Klar, das ist die Leseförderung, der ich mich verschrieben habe. Ich möchte sie gerne abgrenzen zur Lesemotivation. Leseförderung, so wie wir sie in unserer Schule anbieten, geht schon in die Literaturtherapie. Lesemotivation ist die überall bekannte Leseförderung. Sie geht davon aus, dass viel Lesen gute Leser „erzeugt“. Was für gute LeserInnen auch stimmt. Schlechte LeserInnen haben da keine Chance. Sie frustriert das. Wer nicht lesen kann und sieht sich immer wieder als Verlierer in diesem Punkt, wird nicht losspringen und sich ein Buch schnappen nur weil das angeordnet wird.

Für diese Menschlein sind wir dann da. Wie kann ich die Fertigkeit des Lesens und Verstehens eines Textes denn erlernen, wenn es all die Jahre nicht geklappt hat?

Oft liegt eine so komplexe Vermischung der Gründe vor, dass im normalen Unterricht keine Fortschritte erzielt werden können. Ganz individuelle „Probleme“ sperren den Vorgang.

Und dann sitzen die Kinder irgendwann einmal in unserer Bibliothek und wir fangen ganz einfach an. Das Wichtigste, das entsteht, ist die persönliche Beziehung zum Kind. Mit der beginnt der Weg durch die Texte.

Und da sind wir wieder am Anfang. Die Beziehung untereinander ist eben entscheidend.

Klare Sache.

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