Archiv für die Kategorie ‘Zukunftsbilder’

Warum wir Konsumenten werden

In dem ca 20 min sehr lebendigen Vortrag von Prof.Gerald Hüther erfahren wir, wie unser Gehirn gerne arbeiten möchte und was geschieht, wenn es das nicht kann. Hinterher sieht man die Schlangen in den Shop-Centern anders und versteht den Sinn hinter all dem Tun, besonders unseres Bildungssystems.
Anders konsumieren. Die nicht kaufbaren Werte fördern. Das werden unsere Aufgaben sein und natürlich Begeisterung entwickeln und hochhalten. Das Schöne ist: Wir können handeln.

Es ist ein von Denkbonus bearbeitetes Thema, das ich hier vorstellen möchte.
Hier sein Artikel: Denkbonus : Wer glücklich ist, kauft nicht.

Wollnachthemden und Google

Hallo liebe Leut,

es wird kälter und ich werd älter. ;-)

Und da ich mich gerne einmummele, suchte ich nach Wollnachthemden.

Das war hart.

Google wirft nur die Bestplatzierten aus und auch Ixquick und bing waren nicht wirklich hilfreich.

Ich habe bei Amazon.de + .com gesucht  und  dabei gefunden die zwei Artikel von der Firma Engel und  Hess Natur.

Das von Engel habe ich mir dann gekauft und bin im Großen und  Ganzen zufrieden, doch so richtig warm ist es nicht.

Hess Natur hat eine ähnlich dünne Wolle/Seide-Mischung.

Dann ließ ich mich auf einen erneute Suche ein, spielte mit den Suchwörtern rum und fand nach langem Klicken auf der x-ten Seite bei Google den Versand  Wohl Wollen.

Gottfried Graupner stellt da die Waren vor, die er vertreibt.

Da er nach einer an Nachhaltigkeit orientierten Lebensweise lebt, ist der Internetauftritt nur authentisch. Sprich schlicht.

Da ich seine Wollwaren möchte ist mir das recht.

So bittet er:

Bitte nehmen Sie mit mir telefonisch Kontakt auf.

Ggf. nimmt mein Anrufbeantworter Ihre Nachricht entgegen.

Tel. (03 44 66) 71 289

Sogleich probierte ich das Angebot aus und sprach mit dem AB. Eben rief Herr Graupner zurück und wir hatten eine nette Zeit.

Also: Es gibt doch dicke Wollnachthemden, wenn man nur lang genug sucht.

Damit sich andere nicht so schwer tun, verlinke ich seine Seite mit meinem Blog und hoffe für ihn Werbung zu machen.

Wer möchte, darf das gerne auch tun.

Vielleicht hat die ganze Sucherei nun doch einen tieferen Sinn bekommen.

Wenn wir gute Links verlinken, dann muss auch Google irgendwann diese Links wahrnehmen. Es ist schließlich nur eine Maschine.

 

Na geht doch, wenn es auch die personalisierte Suche für mich ist, war nach 4 Minuten der Link zu finden:

Na, da bin ich mal schnell auf die erste Seite gekommen.

 

UmFAIRteilen

Der Titel heute für die Veranstaltungen in insgesamt 40 Städten heute.

Es ging immer wieder um die Schulden, die uns entstehen, durch die Übernahme der Schulden, die die Banken auslösten. (Anmerkung aus Twitter: Die Schulden wurden nicht  von den Banken verursacht, sondern von Politikern die Darlehen der Banken als Geschenke unters Volk brachten.) Siehst Du das auch so??? Hier ein Link zu einem FAZ-Artikel

Diesen 500. bekamen wir alle um Krach zu machen, denn gefaltet und geschlagen knallt es. Der Direktor der Caritas des Bistum Limburg, Dr. Hejo Manderscheid hielt eine viel zu lange Rede und erzählte, was wir schon alle wissen und weswegen wir doch kamen. WARUM tut er das? Das nimmt die Menschen nicht ernst. Dazu fand ich einige Aspekte in der Rede fragwürdig. Vielleicht ist er ja der Meinung, doch er hat es so ausgedrückt, als wäre es so. Das regte mich nun wieder auf, denn würde er es als seine Meinung darstellen, könnte ich mir überlegen, wie ich das finde. So erzeugte er nur Abwehr.

Auf der Rückseite das Motto von heute.

Nur der Narr hält diese Gesellschaft noch aus. Wir werden ihn noch einmal später sehen.

Die Verdischlange

“Alles Blech” heizte mehr ein, als die Stimmung untereinander hergab. Ganz ganz gut!

Ganz anderes Publikum als bei den Occupy-Demos? Nicht ganz anders-aber andere Organisationen riefen auf. Es war mehr und bessere Ausstattung, als Occupy je aufbringen konnte. Ordner und “ausgewiesene Backstage” regelten dezent den Lauf der Menschen. Aber gute Stimmung war nicht. Warum? Dazu komme ich noch weiter hinten.

Ja, da ging es auch in der Abschlussrede drum. Und auch in einem Lied von Konstantin Wecker(Virus). Ohne Anzughosen sehen die Männer, die uns den Kummer gebracht haben nicht besonders gut aus. Der Gedanke wurde geäußert, die mal mit einem Euro am Tag auskommen zu lassen.

Klar, wogegen der Zorn sich richtet.

Und welche Befürchtungen das auslöst.

Das Wort Generalstreik war zu hören und auch Klassenkampf wurde durch die SDAJ auf erstaunliche Weise installiert. Blitzschnell war das Transparent an dieser schwierigen Stelle oben.

Unbedingt erwähnt werden müssen diese tapferen Kämpfer. Sie wollen ihre Arbeitsplätze zurück. MAREDO

Und da besprechen sich die beiden Künstler vor dem Auftritt und sie warten, denn wieder hört der Redner nicht auf zu reden.

Auf dem Denkmal entsteht ein Nebenschauplatz. Durchaus angebracht bei dem Thema. Überall wird auf unsere Kosten Kasperle-Theater gespielt. Das könnte der Narr ausdrücken.

Und dann sprach nach einer Performance der Französischen Gruppe Klee (warum die?) der große Vorsitzende Bsirske. Und alles was er sagte war gut, doch da er nicht aufhörte, Menschen vor der Bühne und auf der Bühne nicht ernst nahm, wurden seine Worte als nicht authentisch erlebt. Eine vertane Chance. Meine Güte, wann lernt ihr es denn endlich? So kann man die Leute nicht mehr ansprechen. Und dazu noch Klatscher(siehe oben) verteilen. Grausig!!! Das kann Occupy besser. Aktive Zuhörer und klare Orientierung auf die, die zuhören und nicht auf die Medien, die zur Hälfte die Bühne füllen.

Ganz hervorragend hat mir dieses Bild gefallen. Natürlich wollte die Gebärdenübersetzerin nicht das ausdrücken, was ich eben beschrieben habe. Doch so, wie man es sehen kann war es.

Derweilen enstand ein eigenes Theater auf dem Denkmal und später wurde auch noch ein Plakat enthüllt. Kann man die Kasperlepuppen erkennen?

Und dann kam Konstantin Wecker und sprühte die schlechte Laune einfach weg. Das Lächeln von Frau Merkel besang er wie Absurdistan als Ausdruck für die Verhältnisse in unserem Land und Empört Euch! Mit einem Musiker gab es eine Percussion-Einlage. Das hat mir wirklich gut getan und auch gefallen. Er hält mich nicht für zu doof, sondern nimmt mich mit auf die Reise durch seine Gedanken und ich kann es dann selber bewerten. So finde ich das Herangehen richtig.

Neta Chervinsky und die Roma-Ein kurzer Blick auf ein aktuelles Thema

Konzert im HR-Sendesaal

Mit dem Projekt “Voices United” hat die junge Stadtteilbotschafterin am 6. 9. im HR-Sendesaal ein bemerkenswertes Konzert geboten. Mit bewundernswerter Sicherheit suchte sie Stücke heraus, die in einem halbjährigen Projekt von den Chören der Louise-von-Rothschild-Schule und dem Goethegymnasium zu bewältigen waren: Die Zigeunerlieder von Brahms

Auch alle anderen Werke, die von “Nachwuchskünstlern” vorgetragen wurden rankten sich um die Einflüsse der Musik der Roma auf die europäische Kultur. Im übrigen sagt das Wort Nachwuchskünstler nur aus, dass die MusikerInnen eben noch jünger waren und bereit dieses Projekt ehrenamtlich zu unterstützen.

Wir erlebten einen ereignisreichen Abend.

Voices United war nicht nur der Name des Konzertes. Der Chor aus den SchülerInnen nennt sich ebenfalls so. Und das Bild, dass er bot war weltumfassend. Aus allen Kontinenten schienen die MusikerInnen angereist zu sein. Nur, dass man den hessischen Dialekt als gemeinsames Bindemittel heraushören konnte. Also auch noch Frankfurter Lokalcolorit.

Ganz bezaubernd.

Als Thema durchzog die Musik der Roma alle Stücke. Für mich ist es ein kleines Wunder, wie Frau Chervinsky sich damit einem aktuellen in Frankfurt völlig ungeklärtem Thema stellt.

Und ich war an diesem Abend einfach dankbar dafür.

Im Occupy-Camp, daran erinnern sich alle, waren auch BewohnerInnen aus dem Volk der Roma. Nur wollte dort niemand ihre Musik hören. Weg sollten sie. Die Brisanz  des Themas und die erlebte Nähe weckte die Campbewohner auf, an diesem Punkt der Stadtregierung gegenüber nicht nachzulassen und Hilfe zu erreichen. Wie so oft hat die bevorstehende Niederkunft zweier junger Frauen die sonst harten Abschiebemethoden verhindert.

Im Gespräch mit Herrn Petrovich erfuhr ich, dass die Roma noch nie ein anderes Volk kriegerisch überfallen haben. Man kann also sagen, dass sie seit über 500 Jahren von den europäischen Völkern vertrieben und nicht geduldet herumgeschubst werden. Aus Kirchenkreisen erfuhr ich weiter, dass der Deutsche Städtetag eine Absprache getroffen hat, nach der keine Stadt es den Roma(und Sinti) gemütlich machen darf, damit sie sich dort nicht ansiedeln und dann immer mehr werden.

Das heißt, auch jetzt wird in Deutschland genau diese Vertreibung, die wir in brutalerem Maße in Frankreich und Rumänien ablehnen jeden Tag ausgeführt.

Nach meinen Erfahrungen aus den Besuchen im Camp setze ich dagegen:

Wir haben die Verantwortung für unsere Mitmenschen und müssen Ihnen vernünftige Wohnungen gegen kleine Mieten zur Verfügung stellen um sie aus dem Status der verfolgungsfähigen Minderheit heraus zu holen. Und wir zahlen für die nächsten 100 Jahre Wasser, Strom und fahren jede Woche den anfallenden Müll ab auf unsere Kosten. Damit kann eine Ansiedelung und ein Miteinanderleben auf vernünftige Füße gestellt werden. Keine Integration nach unseren Regeln, wie in Bockenheim, wo der Einzug einer Familie in der örtlichen SPD Panik auslöste und sie einen Katalog an Forderungen aufstellte, die die Familie zu erfüllen habe. Nein! Wohnraum zu kleinen Mieten, Wasser, Strom und Sauberkeit zur Verfügung stellen und in Ruhe kommen lassen, was sich entwickelt.

Denn falls es jemand noch nicht weiß, es sind unsere Mitmenschen.

Ein iPad-Selbstversuch als Testleserin


Eine meiner Tageszeitungen, die FNP möchte für sich klären, ob sie in den Markt einsteigen soll, der sich durch die Einfùhrung des iPads entwickelt hat. In Frankfurt werden ca 12 Prozent der Zugriffe auf das Internet von einem iPad gemacht. Entsteht da ein Markt, den die örtliche Presse nicht verschlafen darf?
Die Frankfurter Neue Presse jedenfalls hat sich diesen Test etwas kosten lassen. Wir als TestleserInnen werden betreut und bekommen die nagelneuen iPads der neusten Ausgabe zur Verfügung gestellt bei lediglich sechs Umfragen in drei Monaten. Alles sehr benutzerfreundlich angelegt.
Dabei sind sich die “Zeitungsmacher”gar nicht sicher, wie dieses Experiment ausgehen wird und ob es diese App wirklich einmal geben wird.
Kaum war ich zu Hause mit dem neuen “Spielzeug”, legte ich los. Es ist wirklich intuitiv zu bedienen. Fragen lassen sich durch rumprobieren klären. Wo sind die Umlaute versteckt und wie aktiviert man sie, zum Beispiel. Ein Prozentzeichen habe ich noch nicht entdeckt. Doch wird sich alles finden lassen. Kein langes Lesen von Handbüchern. Loslegen und versuchen-wie diesen Text-was denn alles geht.
Was ich jetzt schon sagen kann ist, das es sich anders liest in der Zeitung.
Ausgewählte Artikel erscheinen in etwas anderer Form auf dem Bildschirm und sind mehr im Fokus, weil allein auf dem Bildschirm. Womöglich verändert es die Sichtweise auf die Zeitung, weil die Artikel herausgehoben werden. Spielerisches Herangehen fällt mir dazu ein. Man wird belohnt durch das Anklicken des Artikels und er öffnet sich einem in neuer Weise. Ich werde beobachten, was das mit mir macht und ob ich das so gut finde.
Gut fand ich natürlich, dass ich aus über 1100 Bewerbern ausgewählt wurde. Überhaupt waren viele nette Menschen in der Testgruppe.
Leider frisst dieses neue Gerät am Anfang viel Zeit. Noch gebe ich sie gerne. Sicher bin ich mir nicht, ob ich ein iPad wirklich in meinen Alltag integrieren möchte. Dazu dient dieser Test aus meiner Sicht.

M12 in Frankfurt #Occupy

M12 in Frankfurt #Occupy

Vorne weg: Meldung++Mittwoch vor 8 Uhr am #Occupy #Camp #Frankfurt+++Dort treffen sich alle die gegen die Verlegung des Camps protestieren.+++Meldung

Der Aktionstag heute zeigte wieder, wie friedlich die unterschiedlichen Menschen ihren Protest ausdrückten. Vor der spanischen Botschaft protestierten Menschen der Indignados + Freunde gegen den Abbau der demokratischen Rechte in Spanien. Sie klebten sich rote Pflaster auf den Mund um zu zeigen, dass die Menschen mundtot gemacht werden sollen, wenn sie sich über die Lage der Menschen und die vermutlichen Ursachen austauschen oder gar demonstrieren.

Oliver sprach dann auf der letzten Veranstaltung vor dem Camp und erinnerte an Willi-Brandts Worte: “Demokratie wagen” Doch ruft er: Wir können nichts wagen, wir können nur noch retten, was zu retten ist. Überall werden die demokratischen Rechte eingeschränkt.

Auf dem Platz vor der Börse wurde der Bulle als goldenes Kalb geschlachtet. Wenn ich an JP-Morgan denke, ist das für mich stimmig. Denn wer zahlt denn die Verzockerei der Banken? Wir 99%.

Und dann die Reden am Camp. Egal was Occupy-Frankfurt auch vor brachte. Die Stadt sagte: Nein. So muss das Camp auf das Rebstockgelände ausweichen und wer glaubt schon an ein Wiedersehen an der EZB? Von Occupy-Camps geht keine Gewalt aus. Nirgends. Und trotzdem soll das Camp  weichen. Denn der Bannstreifen während Blockupy um die EZB umfasst auch dieses Gelände.

Das die Stadt Zerstörung entgegentreten will ist gut, doch was ist mit der Zerstörung der Leben der Menschen, die nicht von ihrem Lohn mehr leben können? Kein Wort darüber, wie notwendig Blockupy für die Menschen ist. Ich gehe davon aus, dass die Fraktionen in der Stadt völlig zerstritten sind innerlich. Es wird ja selbst die Veranstaltung der Ordensbrüder verboten.

Da gewinnen die Durchgreifer, die wissen wo es lang geht. Na dann.

Eben kein Wort zu der Notwendigkeit der Proteste von Seiten der Stadt. Da müssen wir jeden einzelnen Politiker persönlich ansprechen, der für dieses umfassende Verbot war.

Ich denke, dass die Geschichte zeigen wird, wer hier auf der retardierenden Seite steht.

Blockupy vereint auf ungewöhnliche Weise so viele linke und andere Organisationen, wie nie zuvor hier möglich war. Schon das ist ein historischer Moment, an dem wir teilhaben.

Hier die wunderbaren Bilder aus der FR.

Und dann meine 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Geht die rote Sonne endlich auf? #Frisch gebloggt

cc Wedernoch

Dieser schöne Eindruck vom Morgenaufgang heute früh, hat mich veranlasst meine Sorge über diesen Einsatz der deutschen Soldaten per Hubschrauber in Somalia auszudrücken. Herr Westerwelle macht sich in meinen Augen mit seinem Antrag am zukünftigen Tod von Somalis mitschuldig. 2 km sollen die Soldaten vom Strand aus ins Landesinnere Jagd auf Menschen machen dürfen. Aus der Luft. Wie das in der Realität aussehen kann, gibt es auf Youtube schon zu sehen. Da ballern US-Soldaten wehrlose Menschen ab und niemand weiß warum.
Aufgabe soll sein, Piraten daran zu hindern Schiffe anzugreifen, die mit unendlichen vielen Waren am armen Afrika vorbeischippern. Man könnte ja auch außen herum fahren um dieser Gefahr auszuweichen. Doch das würde die Kosten der Unternehmen erhöhen. Also sollen wir die Kosten des Militäreinsatzes zahlen und nicht die Firmen. Und natürlich zahlen die Somalis-mit ihrem Leben. Mit dem Hubschrauber fliegen die Soldaten über einen 2 km breiten Streifen in das Land hinein und suchen nach Bösem. Kanister und Lager von möglichem Hilfsgerät. Das heißt doch, dass alle Menschen, die sich in diese Zone begeben und an den Strand wollen, gar da leben in akuter Todesgefahr sind. Mir fehlen die Worte.
Wenn man eine Aufgabe hat, dann versucht man diese zu erfüllen. Zumal als Soldat. Suchen nach Möglichem heißt dann auch: Ich nehme einen Kollateralschaden in Kauf. UND ICH TUE DIES NICHT !!!
Ich will auf keinen Fall diese Möglichkeit dieses Einsatzes. Es ist Krieg für die Somalis. Und wir können sicher sein, dass aus Versehen Zivilisten abgeknallt werden. Doch auch Piraten gehören nicht abgeschossen.
ICH WILL ES NICHT!!!

Lest hier mal die Kommentare, dann seht ihr, was ich meine: Der Spiegel

Eine Ehrung

“Ohne Geld ist Ehre nur eine Krankheit”

das ist von Jean Racine. Ein Mann, dem das Leben in seiner Jugend wirklich übel mitspielte.

Ich für mich kann in meinem Fall nur sagen. Ja, endlich bekomme ich eine Art der Anerkennung. Ich wusste vorher gar nicht, dass es so etwas gibt. Ich bekomme zwar kein Geld, doch eben Ehre, Anerkennung und das über ein Jahr.

Die Leseförderung ist eines meiner Engagements, daneben die Arthrose-Selbsthilfegruppe in Frankfurt. Vorher gab es andere Themen, die mich aktiv werden ließen. Und das ist alles gar nichts besonderes für viele Menschen in meinem Umfeld. Manchmal habe ich den Eindruck alle sind sozial engagiert.

Wer dieses Blog länger verfolgt hat, kennt die Auseinandersetzungen mit Institutionen, wo sich das Ehrenamt mit den Strukturen reibt. Und natürlich den zwingenden Schluss in der Schule mit dem Zurücklassen einer großen Aufbauarbeit. Sabine Dinges hat diese Probleme für das Ehrenamt in Altenheimen untersucht.

Wie so oft im Leben ergeben sich aus dem freiwerdenden Raum neue Möglichkeiten und Weiterentwicklungen. Man fällt mitunter die Treppe rauf. Das ist mir geschehen, wenn auch nach etlichen Stunden der Verarbeitungsqualen. Dafür konnte ich mich wieder öffnen und das Vergangene abschließen. Narben bleiben und halten die Einsicht wach, sich nie wieder auf solche Hierarchie, wie Schule sie darstellt einzulassen.

Na gut, jetzt wurde ich nominiert für die BürgerAkademie der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt. Hier gibt es einen Einblick. Nicht erschrecken, dass ist das Foto beim festlichen Aufnahmeakt. Und da bin ich noch gar nicht drauf, denn unsere Aufnahme ist erst am 6.März 2012. Getroffen haben wir uns schon und ich war bald nicht mehr skeptisch, sondern begeistert. Die anderen TeilnehmerInnen sind mindestens genauso aktiv. Aus allen Sparten der sozialen Organisationen kommen sie  und sind aus fast allen Altersstufen mit den unterschiedlichsten Hautfarben. Ein gemischtes Team. Sportjugend, Feuerwehr, kirchliche Arbeit, Stadtteilhilfe,…Alles, was man sich vorstellen kann.

Und ohne Konkurrenz um Gelder oder sonstige Zuwendungen können wir uns in einem sehr edlen Rahmen miteinander vernetzen. Darauf kommt es in Zukunft wohl an. Wir werden stärker, wenn wir die Möglichkeiten des Ehrenamtes besser nutzen. Und dafür müssen wir uns kennen. Dazu gibt es für Ehrenamtliche gut verwendbare Fortbildungseinheiten. (Rhetorik, Finanzen, Teambuilding,..) Wir können auch ein kleines Projekt durchführen, um sozusagen mit Unterstützung ein kleines Erfolgserlebnis zu erarbeiten mit den neuen Möglichkeiten, die uns Coaches näher bringen. Super bedacht ist die Zeit zwischen den Einheiten, denn da gibt es lange Pausen, um im Gespräch sofort mit der Vernetzung zu beginnen. Das erste Treffen hat schon gezeigt, dass dieses Jahr richtig was voranbringt.

Nun sind wir da nicht nur zum Arbeiten, denn das tun die Meisten sowieso zuviel, nein wir werden auch verwöhnt. Es wird uns ein wunderbarer Rahmen zur Verfügung gestellt, der den Abend, die Tage zu etwas besonderem werden lassen. Spa fehlt noch :-)

Ich freue mich über die Nominierung, auf die man selber keinen Einfluss hat und die vielen tollen Menschen, in deren Leben ich nun Einblicke bekommen werde. Und als Informationsbroker à la Peter Kruse (siehe vorherigen Post) fühle ich mich in meinem Element.

Ja, ich nehme die Auszeichnung an und freue mich über diese Stiftung und deren gute Idee.

Fernsicht

Wieder ein Ausflug in die Höhe

Der Feldberg

Den Ausblick von oben scheinen alle Menschen gleich zu genießen. So ist dieses Paar mit aller technischer Ausrüstung dabei den wunderbaren Eindruck festzuhalten. Für mich neu war der Alphornspieler. Er hatte einen kleinen Verstärker dabei und eine Hintergrundmusik zu der er spielte. Ganz beeindruckend mit der Kulisse.

Vielleicht ist der Gedanke nicht falsch, dass wir mehr auf die Gemeinsamkeiten achten sollten und auch dort mit unserem Tun beginnen.

Die Sicht war so gut wie auf dem Meer. Man glaubte die Erdkrümmung sehen zu können. Schaut selber:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ölverschmutzung im Nigerdelta #Shell

cc by Jenn Farr by flickr

Muss es denn schon wieder sein, dass man gegen die Firma Shell hier im Westen aufruft? Ich mag ja so eine Bloßstellung nicht, doch da immer noch nichts(viel zu wenig=nichts) getan wird um das Leben der Menschen in ihrem!!! Land zu verbessern, möchte ich mich dem Protest gegen Shell anschließen und hier mit paar Links die Möglichkeit geben, sich einen Eindruck zu verschaffen. Bilder , Geschichte , Hintergrund und die dankenswerte Aktion von Amnesty International bieten dazu Material.

Wer sich engagieren möchte kann dies unter anderem mit dieser Postkartenaktion tun. POSTKARTE «CLEAN UP THE NIGER DELTA»

Ja, ich bin dafür, dass Großfirmen eine Verantwortung zu tragen haben für die gesamten Auswirkungen ihres Unternehmens.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 179 Followern an