Ich möchte euch heute ein Gedicht nahe bringen, dass mich schon seit Jahren begleitet. Ich bin keine Literaturkennerin oder gar Poetin, das wisst ihr. Und doch hat dieses kleine Gedicht es mir angetan.
Damit es nicht einfach so daherkommt, gibt es wie immer auch ein paar Links. Zum Beispiel zum poetenladen. Da steht es noch einmal ganz anders gesetzt. Und unten kommt noch etwas zu dem, der es geschrieben hat. Was immer zu wenig aussagt, denn vorher wurde es gefühlt und gedacht.
Jetzt ist nah. wir
pflanzten frisches in den wind,
den hügel hinab,
durch die siedlung.
schon trug man uns früchte nach.
und nichts mehr von morgen. plötzlich
stürzte sich
leben auf uns. ein lächeln,
dass wir jeden schmerz bestritten.
an jenem tag
war das glück ein ort,
bei sonnenschein
bequem mit dem fahrrad erreichbar.
näher als wir dachten.
von Tom Bresemann
Für alle die Tom Bresemann gerne näher kennenlernen möchten, bzw. das, was im Internet über ihn zu finden ist, der kann sich die Seiten ansehen.
Der Poetenladen über Herrn Bresemann.
Dann meine Lieblingsseite: S3Literaturwerke Da kann man so viel ideenreiche Aktionen anschauen. Wunderbar. Was mich natürlich wieder ein Stück zurück nach Berlin zieht.
Und die Seite mit einer Kurzinfo Literaturport.
Als ich “Jetzt ist nah” in die Suchmaschine “mageleo” eingab kam als erster Link nach den kommerziellen Einträgen das hier:
Sie haben das Ende des Internets erreicht.
Öffnen Sie sich ein kaltes Bier und lehnen Sie sich zurück.
Bitte versuchen Sie folgendes:
Gehen Sie nach draußen an die frische Luft.
Fangen Sie endlich an, die Bücher zu lesen, für die Sie nie die Zeit gefunden haben, sie zu lesen.
Bilden Sie sich weiter.
Essen Sie gesund.
Das musste ich euch mitbringen. Passt es? Oder ist es nur witzig?
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