Das goldene Nudelholz

Über einen Tweet (SMS-artige Nachricht in Twitter)von Frau Dr.Antje Schrupp bekam ich diesen Link: http://bit.ly/bmaIe9

Dahinter verbirgt sich die Preisverleihung: Das goldene Nudelholz.

Mich haben die Fotos schockiert.

Sicherlich ergeben sich Blicke, die vielleicht gar keinen Zusammenhang in Wirklichkeit haben. Doch in der Kombination, wenn sich auch nur 10% zugetragen haben, ist es der Hammer!

Licht und Muster

Auf meinem Weg durch die Stadt entdecke ich immer Muster. Meist ergibt sich etwas durch die Sonne und den Schatten. Auf dem Bild sehen wir in ein Fenster voller Dreiecke.

Ein Frankfurter Treppenaufgang

Das Muster erinnerte mich an etwas und ich fand es auch.

In Vulci einem Ort, der von den Etruskern gegründet wurde und der dann ganz einfach durch Vermischung der Bevölkerung römisch wurde, sah ich diesen Boden.

Boden in Vulci

Er ist uralt. Natürlich begeisternd zu erkennen, mit welcher Ausstattung “Römer” schon leben konnten. Allerdings nur, weil sie andere Völker ausnahmen. Und in einem der Bäder ist dieser Boden. Ich stelle zwischen diesen beiden Mustern mal eine Verbindung her. Einfach, weil sie sich ähnlich sehen.

Und als drittes kommt etwas aus der Zeit der Klöster.

Der Würzburger Bischof Hermann von Lobdeburg ließ in den Jahren 1252/53 am linken Ufer des Maines, am heutigen Standort, ein Kloster für Zisterzienserinnen errichten. In den kommenden Jahren entwickelte sich ein reges Klosterleben nach der benediktinischen Regel „ora et labora“. Und aus dem Kreuzgang, der heute als Verbindungsraum genutzt wird und daher beleuchtet wird, ist diese Deckenansicht.

Jetzt ist nah – Tom Bresemann

Ich möchte euch heute ein Gedicht nahe bringen, dass mich schon seit Jahren begleitet. Ich bin keine Literaturkennerin oder gar Poetin, das wisst ihr. Und doch hat dieses kleine Gedicht es mir angetan.

Damit es nicht einfach so daherkommt, gibt es wie immer auch ein paar Links. Zum Beispiel zum poetenladen. Da steht es noch einmal ganz anders gesetzt. Und unten kommt noch etwas zu dem, der es geschrieben hat. Was immer zu wenig aussagt, denn vorher wurde es gefühlt und gedacht.

Jetzt ist nah. wir

pflanzten frisches in den wind,

den hügel hinab,

durch die siedlung.

schon trug man uns früchte nach.

und nichts mehr von morgen. plötzlich

stürzte sich

leben auf uns. ein lächeln,

dass wir jeden schmerz bestritten.

an jenem tag

war das glück ein ort,

bei sonnenschein

bequem mit dem fahrrad erreichbar.

näher als wir dachten.

von Tom Bresemann

Für alle die Tom Bresemann gerne näher kennenlernen möchten, bzw. das, was im Internet über ihn zu finden ist, der kann sich die Seiten ansehen.

Der Poetenladen über Herrn Bresemann.

Dann meine Lieblingsseite: S3Literaturwerke Da kann man so viel ideenreiche Aktionen anschauen. Wunderbar. Was mich natürlich wieder ein Stück zurück nach Berlin zieht.

Und die Seite mit einer Kurzinfo Literaturport.

Als ich “Jetzt ist nah” in die Suchmaschine “mageleo” eingab kam als erster Link  nach den kommerziellen Einträgen das hier:

Sie haben das Ende des Internets erreicht.

Öffnen Sie sich ein kaltes Bier und lehnen Sie sich zurück.

Bitte versuchen Sie folgendes:

Gehen Sie nach draußen an die frische Luft.

Fangen Sie endlich an, die Bücher zu lesen, für die Sie nie die Zeit gefunden haben, sie zu lesen.

Bilden Sie sich weiter.

Essen Sie gesund.

Das musste ich euch mitbringen. Passt es?  Oder ist es nur witzig?

Der lässt uns nicht schlafen

Heute ist Vollmond-Wie eine neue Lampe schien er.

Selbst durch meine unprofessionellen Bilder kann man seine Kraft noch spüren. Das ist ein immer wiederkehrendes Schauspiel und im Normalfall achten wir gar nicht mehr darauf. Nur falls wir nicht schlafen können, dann fällt uns ein: Es ist ja Vollmond.

Wie war das mit den Werwölfen?

Anzeigen werden zurückgezogen #unibrennt

Was sagt ihr nun? Das Präsidium bietet den angeblich gewalttätigen Casinobesetzern an, die Anzeigen zurückzuziehen. Was steckt nun dahinter? Ich weiß es auch noch nicht und kann nur vermuten, dass das, was immer ist wieder ist: Die Anzeigen würden einen Schuss nach hinten erzeugen. Denn sie sind nicht haltbar. Ganz offensichtlich war auch das Präsidium davon überzeugt, denn sonst hätten es nicht einen Weg gesucht da heraus zu kommen ohne das Gesicht zu verlieren. Alle Angezeigten müssen einen Wisch unterschreiben, dass sie gegen Gewalt sind. Da das ja ohnehin nicht die Randalierer waren, ist es sicherlich eine Überwindung, doch zu schaffen. Ich würde es ihnen raten. Damit alle das Gesicht wahren können. Und die nächsten Auseinandersetzungen sind ja schon im Werden. (Demo in Frankfurt.)

Was mich wieder einmal erstaunt ist, dass die Studierenden, die man zur Demo befragte wirklich den Müll erzählen, den sie in den Medien gehört haben. Das heißt ja, dass sie sich nicht mir den eigenen Bedingungen auseinandergesetzt haben können. Denn ihre Ausbildung ist schlechter geworden durch Bologna und ihre Aussichten auf eine gute Arbeit auch. Warum versuchen sie dann einfach schnell und unauffällig dadurch zu kommen? Warum sehen sie in ihrem Handeln keinen Sinn?

Wenn ich höre, dass nur ein Drittel der Bachelorabschlüsse einen Master anhängen können, weil es gar nicht mehr Plätze gibt, dann muss ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn ich das so hinnehme. Wo bleiben denn die, die da nicht hineinkommen?

Auf die Strasse mit euch!!!!!!!!!! Und zwar bevor ihr auf der Straße landet!

Dem Installateur ist nichts zu schwör? Oder ich hänge ihn!

Im Rahmen des ständigen Umbaus des alten Hauses, habe ich mir eine Reihe wirklich guter Handwerker gesucht. Die kommen zeitnah und sie bekommen sofort-nein nicht schwarz!!-ihr Geld. Das ist ein gutes Team. Die kennen sich untereinander und wir haben über die Jahre viel gemeinsam erlebt. Sie bringen zum Teil grandiose Ideen ein oder wir. Und so kommt gemeinsam etwas heraus.

Kennt jemand den Film Brot und Tulpen? Dort rettet der Klempner die junge Venezianerin. Es ist eine nette Beziehung, die da entsteht. Mir gefällt der ganze Film. Schon komme ich ins Schwärmen.

Doch mein Thema ist zu ernst! Beim Umbau des Bades brauchten wir einen Installateur. Das fing schon schlecht an, weil niemand mir einen nennen konnte, der ihm/ihr vertrauenswürdig war. Hm, hm. Dann entschied ich mich für einen Betrieb in der Nähe. Alle Arbeiten wurden erledigt, wir haben bezahlt. Nur die anderen Handwerker, die hielten nichts von dem Kollegen. Doch ich bekam nie was handfestes mit. Erst als die ersten Probleme auftraten, wurde uns klar, was alles Murks war. Doch den Clou entdeckte ich erst jetzt, 5 Jahre später, als ich das Regal im Schlafzimmer wegräumte. Dem ist es doch tatsächlich gelungen, eine direkte Verbindung zwischen Bad und Schlafzimmer herzustellen. Grrrrr!! Heute bekam er einen unfreundlichen Anruf. Und die IHK bekommt von mir die Fotos, wenn er nicht ganz schnell aktiv wird. Der graue Kleber zeigt ja, dass er gesehen haben muss, dass er er durch die Wand war. Mindestens eine Hand passte durch, sonst hätte er ihn nicht ankleben können. Da kann ich unangenehm werden. Grrrrrr

Ohne Worte, oder?

Ehrlich gesagt, ist das eine Schweinerei!

So fand ich es hinter dem Regal.

Ich habe übrigens dann noch einen “guten” Kollegen gefunden. Der rettet uns vor den Folgen dieses Stümpers.

Was für die Damen

fast wie eine wilde Orchidee sieht sie aus

Fast hätte ich sie doch weggeworfen. Blühend hatte ich sie gekauft mit einem zwiespältigen Gefühl. Ist das nicht eine Blume für alte Damen? Ist es jetzt bei mir so weit? Ich kann es nicht leugnen. Sie gefällt mir richtig gut. Und ihr Duft ist wunderbar. Das wirklich Dumme war, dass sie niemals mehr blühte. Und so beschloss ich letztes Jahr sie weg zu werfen. Wie das so ist, fing sie an zu blühen. Und im Sommer teilte ich dann den zu großen Stock in drei Pflanzen. Und eine blühte dieses Jahr schon wieder. Liegt es am Aquarienwasser? Ich weiß es nicht. Doch ich freue mich über diese Pflanze.

mal als Kappe, der breite Teil der Blühte....

...mal als Bart.

mal alle zusammen

Schnelles Wachstum in Hessens Wirtschaft von “Koch” gewünscht: Voila

Das mit dem schnellen Wachstum bekommen wir ganz nebenbei mal hin. Zum Beispiel beim Mittagstisch:

Das bekommen wir locker hin!

Dabei werden die wichtigen Themen wie: Bildung(Schule/Stundenausfall), zunehmende Transportkosten(Fahrpreiserhöhung in Frankfurt), Co2-Bilanz (mit dem Fahrrad fahren), gesündere Ernährung für Kinder (Schulbrot und mieses Mensaessen,…von der Staatsebene auf die sozialökonomische Privathaushaltsebene herunterentwickelt.

Es ist und bleibt ein Klassiker: Spinat mit Ei!

Hot Ideas start here.

Ideenschmiede Frankfurt?

Auf dem Weg in die Arbeitswelt habe ich mir über das Netz Beratungsstellen für Frauen gesucht. Die sind gar nicht so neu und es arbeiten dort Gruppen qualifizierter Frauen. So habe ich schon den einen oder anderen Tipp bekommen und Gespräche geführt, die mich so ganz anders als auf dem “Arbeitsamt” spiegeln. Das tut gut.

Durch die Hilfestellungen, die Frauen dort bekommen, entstehen neue Arbeitsverhältnisse. Entweder man findet einen Arbeitsplatz oder überwindet sich und gründet ein eigenes Unternehmen. Vielseitig und bunt ist, was dabei heraus kommt. Die Beratungsstellen sind an die Stadt angegliedert und ihr auch rechenschaftspflichtig. Das heißt andersherum, es gibt einen Erfolgszwang. Werden nicht genügend Frauen in die Arbeitswelt entlassen, dann droht die Auflösung der Unterstützung der Projekte. Was dann wieder mehr arbeitslose Frauen brächte. Auf der anderen Seite erhält es im Verhältnis zum Beamten eine spürbare Notwendigkeit, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Erfolgsquote bedeutet auch, dass ich an den Klientinnen dranbleiben muss, sonst springen sie ab. So erkläre ich mir die recht angenehme Atmosphäre. Bitte den Kommentar dazu als wichtige Ergänzung mitlesen.

Nun haben wir ja, wenn wir an Frankfurt denken, eine Vorstellung von modernen Hochhäusern. Wirtschaft und Geld durch die Banken und den Flughafen, die Messe,…Diese Frauen-Ideenschmieden liegen rund um den Bahnhof.

Taunusstrasse:Warum will eine Stadt so eine Gegend?

Und das ist für Frauen keine einfache Gegend. Unbehelligt die Beratungsstelle zu erreichen ist fein und dort nicht sicher. Auf dem Weg taucht frau ein in eine Parallelwelt. Ich erinnere mich an Bilder aus historischen Romanen über das Mittelalter. Dort gab es ja Stadtteile, die man besser nicht besuchte. Genauso komme ich mir vor. Die Männer sind zum Teil einfach grässlich und ohnehin möglichst zu übersehen, denn sonst kommt eine Reaktion, die frau garantiert nicht will. Also Maske auf und durch. Die Frauen dort, sehen frau nicht. Ich vermute, dass sie andere Sprachen sprechen und ein Gespräch nicht möglich wäre. Vielleicht denken sie, was ich wohl denke, oder es ist ihnen egal. Keine Ahnung. Nur so, finde ich es einfach furchtbar. Ich bin ein Gast in meiner Stadt. Ich besuche eine Parallelwelt, zwei Straßen weiter von meinem üblichen Weg.

Blick aus der Taunusstrasse im Schnee

Genauso komme ich auch in die Hochhäuser nicht hinein. Auch dort existiert etwas, was von mir getrennt ist. Damit kann ich anders umgehen, wenn ich es auch nicht gutheiße. Die Hochhausmenschen haben mehr Möglichkeiten zu wählen, wie sie ihr Leben gestalten wollen, die Bahnhofsgegend nicht.

Güterplatz auf der Rückseite

Aus den Fenstern der Beratungsstellen habe ich Fotos mitgebracht, die zeigen in welcher Lage-durchaus doppeldeutig gemeint-sie liegen. Und doch quirlt es gerade dort. Vielleicht, weil weniger zu verlieren ist? Seht ihr das auch so?

Mein Drachenei

Dieses Wochenende verbrachte ich bei einer Künstlerin der Werkstatt 13 in Kronberg im Taunus. Wir bearbeiteten Steine. Nach einer Einführung, bei der wir uns dem Thema “mein Stein” annäherten, begannen wir mit Feilen und Meisseln den Stein zu bearbeiten. Heraus kommen sollte nicht irgendetwas bestimmtes. Keine Kopie einer Figur oder was vorgegebenes. Nein, der Stein sollte Dich leiten. Das hielt ich, ehrlich gesagt, für etwas übertrieben. Ich hatte eine Idee und wollte die umsetzen.

Damit ging es los. Das ist Speckstein.

Frisch ans Werk gegangen, stellten sich sowohl technische wie auch gestalterische Probleme. Wie arbeite ich das heraus, was ich da sehen möchte? Wie gut, dass die Künstlerin Irina Argelander-Brune so viel Erfahrung mit den ungeduldigen TeilnehmerInnen hat. Sie gibt Tipps und regt zudem immer wieder an, nicht gegen den Stein zu arbeiten. Was gibt er denn selber schon vor im Muster oder der Form. Ja, da hat sie doch recht. Hier ist eine Ecke, dort eine Maserung. Hm!

Eine Frucht? Der Stein innen war anders als außen und passte gut zu diesem Ei.

Und dann entwickelte sich etwas gemeinsam zwischen mir und dem Stein. Nicht, dass er redete. Durch die ständige Betrachtung und die Bearbeitung vertiefte ich mich hinein und erkannte mehr. Und das ist dann daraus geworden. Über die Webseite der Werkstatt Frankfurt kann man die Künstlerin erreichen und Termine für so einen Workshop erfragen. Ich bin jetzt steinreich und ganz glücklich mit meinem Drachenei.

Mein Drachenei